BOS-Digitalfunk großes Thema bei Tagung der Oberpfälzer Feuerwehren
Im Oktober 2014 geht's los

Mit Amtsrat Reinhold Demleitner von der Bezirksregierung war ein Fachmann für das "Förderprogramm Digitalfunk" zur Feuerwehr-Führungskräftetagung der Oberpfalz aufgeboten: Der Freistaat hat für die Zeit vom 15. November 2012 bis 31. Dezember 2018 ein Sonderprogramm zur Beschaffung der Ausrüstung und der Endgeräte aufgelegt. In Demleitners Sachgebiet 12 laufen seit diesem Monat Anträge auf Beschaffung auf.

Bald auf Homepage

Man wolle bald eine Homepage einrichten. Zuwendungsberechtigt seien BOS-Geräte als Endgeräte (nicht Ergänzungen), auch die Landkreise für überörtliche Einsatzfahrzeuge, die Land- und Luftrettung, das Rote Kreuz, auch Notärzte, die eventuell einen Einzelantrag stellen. Gefördert wird die Erstausstattung durch Kauf zertifizierter digitaler BOS-Fahrzeugfunkgeräte, nicht einzelne Bestandteile. Der erweiterte Probebetrieb des BOS-Digitalfunks startet in der Oberpfalz wohl am 1. Oktober 2014. Ab April 2013 kann man Anträge stellen. Die Regierung kann eine vorzeitige Beschaffung genehmigen. Die Förderung darf 85 Prozent nicht überschreiten.
Reinhold Demleitner informierte über die generellen Förderungen der Regierung 2012: Die Gerätehäuser wurden mit 1,6 Millionen Euro gefördert, es waren 20 Objekte. Dabei wurden 34 neue Stellplätze geschaffen. Für Beschaffungen habe sein Sachgebiet 3,9 Millionen Euro zur Verfügung gehabt (ebenso wie 2013). 105 Bescheide wurden erteilt, 48 Wärmebildkameras beschafft.

Thomas Unger vom ADAC stellte die technischen Möglichkeiten beim Einsatz Technische Hilfeleistung vor, wobei es um "Leben retten mit den Rettungsblättern oder der Rettungskarte" ging. Damit befasse sich die Unfallforschung schon lange. Seit 2009 soll im Auto eine einheitliche Rettungskarte mit den notwendigen Informationen liegen. Man habe vom ADAC aus bisher 2,5 Millionen Karten ausgegeben - bei 40 Millionen Fahrzeugen in Deutschland. Man müsse die Rettungskarte im Auto nutzen, auch die Feuerwehren.

Neues Führungszeugnis

Thomas Schieder, der Leiter des Jugendamtes Amberg-Sulzbach, referierte zum Thema "Auswirkungen des neuen Jugendschutzrechts auf die Jugendarbeit der Feuerwehren". Das Bundeskinderschutzgesetz habe das "erweiterte Führungszeugnis für Ehrenamtliche" gebracht; bisher sei das auf Hauptamtliche beschränkt gewesen. Natürlich gebe es keinen Generalverdacht, sagte Schieder. Ziel sei der präventive Schutz des Kindes. Bei der Untersuchung von Täterprofilen habe man festgestellt, dass 10- bis 14-Jährige am meisten betroffen gewesen seien. (Im Blickpunkt)
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