Breitbanderschließung läuft - Gemeinde beteiligt sich mit 10 000 Euro an Kinderkrippe
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Der bereits am 18. Februar beschlossene schuldenfreie Haushalt 2013 hat jetzt auch den Segen der Aufsichtsbehörde. Die Breitbanderschließung läuft, und auch was einen neuen Rasenmäher betrifft, ist der Gemeinderat ein Stück weiter gekommen.

Vor einer umfangreichen Tagesordnung bei der öffentlichen Sitzung im Aufenthaltsraum des Feuerwehrhauses hatte sich das Gremium zuvor zwei Rasenmäher vorführen lassen. Erster Beratungspunkt war dann die Feststellung der Jahresrechnung 2012 nach der Prüfung ohne Beanstandung durch den Gemeinderat am 28. Februar. Dazu hatte Kämmerer Josef Maier einen Beschlussvorschlag erarbeitet, den Oberamtsrat Josef Spachtholz von der Verwaltung vortrug. Danach umfasste der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben 597 780 Euro bei einer Zuführung an den Vermögenshaushalt von 118 969 Euro an den Vermögenshaushalt, der mit 213 140 Euro abschließt und einen Sollüberschuss von 89 689 Euro aufweist. Es folgte die einstimmige Entlastung vom für die Geschäftsführung verantwortlichen Bürgermeister Hans Wirnshofer.

Schöffen-Liste komplett

Als Schöffen für die Strafkammerwerden Manfred Dirscherl und Waltraud Schlicker vorgeschlagen, als Jugendschöffe wird Konrad Betz gemeldet. Nach kurzer Diskussion wurde das Einverständnis zum erweiterten Probebetrieb ab Oktober 2014 für den BOS-Digitalfunk beschlossen. Auch zum Antrag von Georg Dirscherl auf Verlegung eines Wiesengrabens gab es nach Erläuterungen durch den Antragssteller keine Gegenstimmen. Für den Bau einer Kinderkrippe durch die Katholische Kirchenstiftung Schönsee, zu dem die Stadt Schönsee als Vertragspartner einen Anteil von 106 000 Euro leistet, wird die Gemeinde ebenso wie auch Stadlern einen Beitrag von 10 000 Euro leisten. Daneben gelten die gesetzlichen Beiträge von 80 Prozent der Betriebs- und Personalkosten, wie bereits für den bestehenden Kindergarten und eine künftige Betreuung von Grundschülern.
Geschlossene Zustimmung gab es nach kurzer Diskussion zu einer Änderung der Gemeinde- und Landkreisgrenze im Bereich Kagern-Hannesried; zur Verminderung von 0,0569 Hektar Gemeindefläche gebe es keine Gegenargumente. In diesem Zusammenhang wurde auch die erfolgte Vermessung der veränderten Gemeindegrenze im Bereich Löwenthal und die deren Abwicklung angesprochen.

Lange Verhandlungen

Bürgermeister Wirnshofer zeigte sich nach den langen Vorverhandlungen erfreut über den Baubeginn für eine neue Glasfaser-Leitungstrasse. Positiv war auch die Mitteilung des Landratsamtes, das zum beschlossenen schuldenfreien Haushalt 2013 mit Rücklagen von 538 940 Euro die Zustimmung erteilt. Für eine Beteiligung am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" sieht der Bürgermeister wenig Argumente. Für die geplante Vereinigung der beiden Lokalen Aktionsgruppen (LAG) im Landkreis will die Gemeinde die Reaktionen der weiteren Kommunen abwarten.
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