Bürger monieren im Gespräch mit den Freien Wählern Zustand der Straßen und Wege
An Kastl ein Beispiel nehmen

Finanz- und Bauthemen bildeten den Kern des Bürgergespräches der Freien Wähler im Feuerwehrgerätehaus. Vor allem der marode Wegezustand liegt den Bürgern von Löschwitz und der umgebenden Orten am Herzen.

Willibald Bauer begrüßte die Stadträte und zahlreiche interessierte Bürger, hauptsächlich aus Löschwitz und Kaibitz. Stadtrat Christian Baumann stellte unter anderem das geplante Förderprogramm zur Energieeinsparung zur Diskussion. Geplant sei die Einsparung, die sich aus dem Bezug von Normal- statt Ökostrom ergibt, für ein kommunales Förderprogramm zur Energieeinsparung zu verwenden. Dabei solle der bürokratische Aufwand möglichst klein gehalten werden. Stadtrat Ely Eibisch stellte den Haushalt 2012 der Stadt Kemnath vor.

Die Bürger waren vor allem an den großen Investitionen zum Ausbau der Kindertagesstätte und dem Abriss des Brauhausgeländes interessiert. Stadtrat Hermann Schraml informierte über das Projekt Leben+ des Bayerischen Roten Kreuzes. Hier wird über die "Glücksspirale" über drei Jahre ein Projektmanager finanziert, der sich um den Aufbau eines Netzwerkes für ältere Mitbürger kümmern soll. Dazu entsteht in Kemnath ein Büro als Anlauf- und Koordiantionsstelle. Projektmanager Johannes Prechtl und eine Bürokraft werden sich um die Projektziele annehmen und für Kemnath sowie Bärnau ein entsprechendes Konstrukt erarbeiten.
Anschließend erörterte die Runde die Probleme aus dem Umfeld der Ortschaft. Sie bemängelten, dass nicht alle Straßen in Löschwitz gekehrt wurden. Mehrfach beanstandet wurde der schlechte Zustand der Straßen rund um Löschwitz. Hier sollte man sich an der Nachbargemeinde Kastl ein Beispiel nehmen. Ely Eibisch ergänzte, dass vor allem die Flurbereinigungswege dringend einer steten Sanierung bedürfen. Grund dafür seien unter anderem die gestiegenen Belastungen, denen sie nicht mehr gewachsen sind.
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