21.06.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Chöre aus Thalheim und der Umgebung begeistern bei der Schlosshof-Serenade: Musikgenuss unter der Linde

"Am Brunnen hinterm Tore, da steht ein Lindenbaum" - die leicht abgeänderte Textzeile des bekannten Volkslieds von Franz Schubert beschreibt fast punktgenau das Schloss der Familie Panzer und seine Außenanlagen. Sie boten eine prächtige Kulisse für die abendliche Serenade des Sängerbunds Thalheim von 1878.

Robert Vogel spielte sein selbstgebautes Musikinstrument, das von ihm so benannte "Vogelhorn".
von Autor NEHProfil

Der wunderschöne Innenhof hat als beeindruckenden Mittelpunkt zweifellos eine mächtige, gut 600 Jahre alte Linde. Unter ihr versammelten sich der Männergesangverein, der Posaunenchor und der Frauenchor "Lichtblick" aus Thalheim mit ihren Leitern Josef Segerer, Gerd Thaler und Manuela König. Außerdem waren fünf weitere Chöre von auswärts der Einladung gefolgt.

Vorsitzender Bernd Grötsch begrüßte die vielen Besucher und dankte vorab der Familie Panzer, den Sängern und den vielen Helfern. Mit Josef Segerer und Martin Blos ehrte er zwei langjährig aktive Sänger.

Mitwirkende waren der Männergesangverein Fürnried und die "Hersbrucker Boum", beide geleitet von Werner Müller, die "Liedertafel" Kainsbach um Robert Merkl, der MGV Pommelsbrunn mit Chorleiter Einhard Laufer-Königer sowie der MGV Alfalter/Artelshofen, bei dem Dr. Olaf Kohlisch den Stab führte. Ihre Darbietungen zeigte eindrucksvoll, dass gerade auch Chöre, die viele Stunden ihrer Freizeit einbringen und einfach nur Freude am Singen haben, die Herzen und das Gemüt der Zuhörer mit ihren Liedern erreichen.

Das Repertoire reichte von besinnlichen Liedern bis hin zu flotten Gesangstücken mit Texten zum Schmunzeln. Ein besonderes musikalisches Schmankerl bot der Gotzenberger Robert Vogel den Musikliebhabern. Mit seinem aus heimischen Holz selbst konstruierten "Vogelhorn" - vom Klang her ähnelt es dem Alphorn - überbrückte er die Pausen der Chöre mit stimmungsvollen kurzen Weisen.

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