Christine Gradl stellt in Hirschau ihre Bücher vor
Erste Lesung in der Heimat

Hirschau. (ag) Wie kommt jemand dazu Schriftstellerin zu werden? Die Liebe zum Lesen und Schreiben vom Vater und ein Stück Zufall, das waren die Gründe bei Christine Gradl. Im Rahmen einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins las die gebürtige Vilseckerin im Rittersaal des Schloßhotels aus ihren Büchern.

Musikalisch begleiteten Gabi Meindl, Michael Högl und Heidi Butschek den Abend. DurchZufall begegnete Christine Gradl dem Verleger Werner Schmid bei einer Sonnenwendfeier im Schwarzwald. In einem Textbeitrag mit dem Titel "Lebenswende" erkannte er die literarische Begabung der Autorin. Auf sein Betreiben veröffentlichte Christine Gradl bald ihr erstes Büchlein "Himmlische Landschaften", einen Reisebericht über die Türkei. Weiter erschienen "Buntes Land Türkei", vom ZDF als Reiseliteratur empfohlen und "Wenn Blicke Seelen streicheln". Darin beschreibt Christine Gradl den humanitären Einsatz von "Africa Luz" in Nepal. Als Mitglied eines fünfköpfigen Teams erlebte sie, wie Menschen durch Augenoperationen vor dem Erblinden gerettet wurden.

Verleger Schmid ermutigte die Autorin auch Gedichte und Kurzgeschichten zu veröffentlichen. 2001 erschien der Band "All inclusive". Er enthält Gedichte und Kurzprosa. Gewidmet hat Christine Gradl das Buch dem verstorbenen Vater. Immer wieder taucht die Begegnung mit dem Tod in ihren Zeilen auf. Mittlerweile las Christine Gradl unter anderem auf der Leipziger Buchmesse, in Mainz, Schweinfurt, sowie bei der langen Nacht des Friedens in Ingelheim. In ihrer Heimatstadt war es ihre erste Lesung.