26.08.2010 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Das Dorf zieht sein Kirchweih-Symbol auf - Baum wird am Montag ausgetanzt: "Goldener Buschen" über Alfeld

von Redaktion OnetzProfil

14 Jahre lang feierten die Kirwapaare in der "Lindenscheune" am Kühberg. Nach einem Zwischenspiel im vorigen Jahr auf dem "Berghof"-Parkplatz kehrt die Alfelder Kirwa endlich wieder in den Ortskern zurück, nachdem die Kirwaboum den Stodl der Wirtsfamilie Hans Blos liebevoll zu einem Tanzboden hergerichtet haben.

Mit der Vogelsuppe beginnt heute die lange herbeigesehnte "fünfte Jahreszeit". Traditionell spielen die "Alfelder Musikanten" ab 17 Uhr im Gasthof "Berghof" sowie die "Kirchenreinbacher Spitzboum" zur gleichen Zeit im "Scharfen Eck" auf.

Am Freitag ab 20 Uhr gibt es beim "Neuwirt" wieder das im Vorjahr eingeführte und sehr gut angenommene "Fränkische Wirtshaussingen". Am Samstag stellen die Kirwaburschen den Baum ab etwa 15.30 Uhr auf dem Marktplatz auf. Ab 20.30 Uhr rocken "Aeroplane" im neuen Kirwa-Stodl neben dem Festplatz.

Nach einer kurzen Nacht wird ab 5.30 Uhr der "Goldene Buschen", das eigentliche Symbol der Alfelder Kirwa, aufgezogen. Pfarrer Helmut Gerstner hält um 9.30 Uhr den Festgottesdienst in der St. Bartholomäuskirche. Bei gutem Wetter öffnet ab 14 Uhr der beliebte Biergarten des Gesangvereins 1852 Alfeld beim "Deutschen Hof", und auch beim "Neuwirt" spielt ab 15 Uhr die Musik.
Zur selben Zeit will der SV Alfeld im Kirwaspiel gegen den SV Offenhausen seine ersten Zähler in der Kreisklasse einfahren. Die Reserven tragen ab 13.15 Uhr das Vorspiel aus. Das "Jackson-Syndikat" erwartet Jung und Alt abends zum Tanz im "Stodl".

Der Kirchweihmontag beginnt um 10 Uhr beim Frühschoppen am "Berghof" mit den "Alfelder Musikanten". Zum Weißwurstfrühschoppen im "Scharfen Eck" spielen zeitgleich die "Jura-Musikanten" zum Tanz.

Am späten Nachmittag begeben sich die Kirwapaare, angeführt vom Eilwagen und den "Alfelder Musikanten", auf den langen Weg durchs Dorf. Sie machen an verschiedenen Plätzen zu einem Tänzchen und ein paar Liedern Halt. Gegen 18 Uhr ziehen die Paare zum Austanzen des Kirwabaums. Mit einem Schuss wird der neue "Houterer" gekürt.

Danach wird am Dorfplatz und in den ringsum liegenden Wirtshäusern, Cafés und Biergärten weiter gefeiert. Im "Stodl" klingt der offizielle Teil der Kirwa mit den "Sayonaraz" aus.

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