02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Das Geheimnis um den Flügel

Nanu, was ist denn mit dem Flügel los? Er spielt plötzlich ganz selbstständig ... Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

(aee) Das kleine Wunderkind spielte Vivaldis "Vier Jahreszeiten" auf seinem Flügel: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Als Belohnung für ihr fleißiges Üben wollte sich Bärenike Honigkuchen holen. Da begann der Flügel selbstständig zu spielen! Befand sich darin vielleicht der Teufel Musifer? Bärenikes großer Bruder Bärnie untersuchte das Klavier eingehend und versuchte durch Anrufung des Heiligen Korbinian, Bizets "Torero" und Händels "Halleluja" den Geist im Instrument zu vertreiben - jedoch ohne Erfolg. Erst Hund Ylva schaffte es nach einiger Zeit.

In zwei Vorstellungen faszinierte Dr. Bernhard Betz (Regie Liesel Betz) zahlreiche Kinder und einige Erwachsene mit seinen Marionetten. Gespannte Stille herrschte in der Pfarrbücherei, jede Bewegung der Bären und des Hundes wurde genau beobachtet. Die Zuschauer wurden aufgefordert, bei der Vertreibung von Musifer mitzuhelfen. Nach der Vorstellung durften alle den Flügel untersuchen, um das Mysterium aufzuklären. Es fand sich jedoch weder ein Geist noch der Teufel Musifer. Die Kinder meinten, Staub könnte für das selbstständige Spiel des Pianos verantwortlich sein. Die Verantwortlichen freuten sich sehr, dass Betz sich unentgeltlich engagiert hatte und die Einnahmen wiederum der Bücherei zur Verfügung stellte.

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