Das Schott-Anwesen in Bergheim

So beschreibt Maria Katzhammer das Anwesen Nr. 12: "Das Schott-Haus lag linksseitig und rückwärts vom Ortsweg. Das Haus mit einem Stock war auf dem eingeebneten Burggraben erbaut. Stufenlos betrat man das Haus von Osten, an das der Stall angebaut war. Links die Stube, anschließend ein Schlafraum. Dem Hausgang entlang die helle Küche mit offenem Kamin. Auf dem Boden waren vier Zimmer ausgebaut und zwei zusätzliche Wirtschaftsräume. Vor der Haustüre hing ein Hund an der Kette, davor war die "Gred" und der Düngerhaufen. Quer über dem Hof und der Schweinestall. Daran schloss sich der Obstgarten an, der am Ortsweg endete. So kam man über das "Gassl", einem Fußweg, zum Hirten- und Gemeindehaus. Die alten Schott-Leute waren groß. Der Schott hatte stets eine Pfeife im Mund, mit der er nicht einmal vor der Scheune halt machte. Für die Gemeinde Bergheim war Johann Schott auch eine Zeit lang Bürgermeister. Mit 32 Hektar abgelöst, zogen die Familie Anfang 1940 nach Hobmannsberg bei Vilsbiburg. (bö)
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