21.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Das unterscheidet ihn von den Windrädern, an denen er mitbaut Kran mag's gerne ruhig

Bereits von Ranzenthal her oder auch aus östlicher Richtung von der Bundesstraße 470 sind sie weithin sichtbar: Die Türme der beiden Windräder oberhalb von Hagenohe ragen majestätisch in die Höhe. Daneben steht ein überdimensionaler Kran, der gut 150 Meter misst.

Rund 150 Meter hoch ragt der Kran in die Luft, der in diesen Tagen die Flügel des Windrads nach oben transportieren wird. Weithin sichtbar sind bereits die Unterbauten.
von Autor SWTProfil

Er hob in den vergangenen Tagen die einzelnen Bauelemente der Türme nach oben. Jetzt wartet das tonnenschwere Stahlkonstrukt auf die Flügel. Die liegen schon bereit.

Wo sich früher Getreidefelder im Wind wiegten, lockt derzeit die große Baustelle viele Schaulustige an. Täglich kommen Bewohner aus den benachbarten Ortschaften und auch von weiter her, um den Bau der Windräder zu verfolgen. Ist ja auch eine "kleine Sensation" für den sonst eher verschlafen wirkende Landstrich zwischen Altzirkendorf und Hagenohe.

Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagten, rollte in den vergangenen Wochen Schwerlastverkehr über die Gemeindeverbindungsstraßen. Anfang August kamen die drei Rotorblätter für die nördliche Windkraftanlage sowie die ersten Teile für den Großkran vor Ort an.

Jeweils knapp 60 Meter lang ist so ein Rotorblatt. Zwei Autokräne mit einer Tragkraft von 60 und 200 Tonnen waren notwendig, um die Windradflügel auf dem Acker abzusetzen. Auch das Maschinenhaus für eines der beiden Windräder ist bereits geliefert worden. 700 Kilometer weit wurden die Rotorblätter mit einem Schwertransporter über Land gefahren.

In dieser Woche nun sollen die Flügel an ihren Bestimmungsort in luftiger Höhe. Der Wind der letzten Tage spielt bei der Montage eine große Rolle: Zu scharf darf er nämlich nicht pfeifen, denn der 150 Meter hohe Großkran braucht ruhiges Wetter. Zunächst wird das nördliche Windrad fertiggestellt, dann der Kran abgebaut und innerhalb einiger Tage am südlichen Standort wieder aufgestellt.

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