03.05.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Das Verfahren

von Redaktion OnetzProfil

Siegfried Schollerer erläuterte die verschiedenen Verfahrensschritte für den Breitbandausbau. Das Erschließungsgebiet ist vom Planungsbüro bereits skizziert, die Bedarfsermittlung in Vorbereitung. Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat vorgelegt. Insgesamt müssen 20 Verfahrensschritte in vier Blöcken eingehalten werden, die bei den einzelnen Fachstellen eine gewisse Durchlaufzeit benötigen. Schollerer ist zuversichtlich, dass bis zum Spätherbst das Vergabeverfahren laufen kann. Mit dem Bau ist aber frühestens 2014 zu rechnen. Eine Verbesserung der ungenügenden Mobilfunksituation wird durch den Breitbandausbau nicht erreicht, zerstörte Schollerer die stillen Hoffnungen der Handynutzer. Die Verbesserung des Mobilfunks liegt nicht im beihilferechtlichen Rahmen, da hier auf dem Markt Wettbewerb herrscht. Wenn hingegen erst ein leistungsfähiges Glasfasernetz für die Breitbandversorgung vorhanden ist, kann im Folgeschritt angesichts leichterer Anbindungen auch das Mobilfunknetz aufgerüstet werden. (haa)

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