04.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Deponie Mathiasgrube

von Redaktion OnetzProfil

Die Mathiasgrube ist ein Überbleibsel des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Mathiaszeche. Bis 1966 wurde hier Kohle gefördert. Von 1972 bis 1982 war die Grube Haus- und Sperrmülldeponie für die Ldnkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach, dann übernahm der Zweckverband Müllverwertung (ZMS) die Grube. Seither wird auf dem 16 Hektar großen Areal vor allem Schlacke aus dem Müllkraftwerk eingebaut. Von den 16 Hektar Fläche - das entspricht etwa 22 Fußballfeldern - werden mit Abschluss des Baus Mitte Oktober rund 11,5 Hektar abgedichtet sein. Auf den bereits abgedichteten Flächen betreibt der ZMS über seine Tochter OVEG eine Photovoltaikanlage, die pro Jahr etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom liefert. Eine weitere Anlage ist laut Verbandsdirektor Thomas Knoll nicht geplant: Sie würde sich angesichts der geänderten Förderrichtlinien nicht rentieren, weil auf der Deponie nur teure Befestigungstechniken möglich sind. Erddübel würden die Abdichtung zerstören. (ch)

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