06.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Der entthronte Spitzenreiter der Spitzenreiter der Kreisklasse empfängt den neuen ... Alle Blicke richten sich nach Dietersdorf

Jubeln die Spieler der SpVgg Schönseer Land am Sonntag nach dem Schlusspfiff wieder? Voriges Wochenende mussten sie die Tabellenführung an den SV Kemnath abgeben. Diesmal treffen die beiden Teams aufeinander. Bild: mhs
von Redaktion OnetzProfil

Wernberg. (lfj) Am 7. Spieltag der Kreisklasse West richten sich die Blicke nach Dietersdorf, wo der am Sonntag entthronte Spitzenreiter SpVgg Schönseer Land (2./15) den neuen Tabellenführer SV Kemnath (1./15) zum Ost-West-Gipfel empfängt. Die Chance, dem Führungsduo näher zu kommen, möchte Aufsteiger FTE Schwandorf (3./12) nicht verstreichen lassen und sich gegen den SV Altenschwand (10./7) einen Dreier gutschreiben.

Der SC Kleinwinklarn (4./10) hat gegen den TSV Trausnitz (13./4) Gelegenheit, in der Verfolgerrolle zu bleiben. 5 Spiele ist der TV Nabburg ohne Niederlage (5./9). Auch gegen den ersten Schönsee-Bezwinger SC Ettmannsdorf II (6./9) möchte der TV nicht leer ausgehen.

SC Weinberg       Sa. 16.00       SV Fischbach
Nach der unglücklichen Niederlage gegen Schwandorf will der SV Fischbach die verlorenen Punkte auf dem Weinberg zurückholen. Dies hält Trainer Robert Schafbauer beim eigentlich heimstarken Aufsteiger für gar nicht so einfach, verlor man im Winter ein Testspiel dort mit 0:3, was Warnung genug sein sollte. Es müssen Kampf- und Siegeswillen stimmen, zudem müssen die individuellen Fehler abgestellt werden. Für den mit dem Rücken zur Wand stehenden Gastgeber ist gegen Fischbach ein Heimsieg ohne Wenn und Aber Pflicht. Deshalb fordert Trainer Richard Wagner von seinen Schützlingen absolute Leidenschaft sowie unbedingten Siegeswillen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen.

FTE Schwandorf       So. 14.30       SV Altenschwand
Voller Zuversicht, dass nach dem kämpferisch überzeugenden Auswärtssieg in Fischbach die Heimniederlage gegen Kemnath ausgebügelt werden kann, geht die Eintracht ins Heimspiel gegen Altenschwand. Dabei ist laut Trainer Rupert Frimberger eine konzentriertere Spielweise in der Defensive als bisher nötig, um die Punkte zu holen. Einige Spieler stehen wieder zur Verfügung, andere sind angeschlagen. "Gegen Klardorf boten wir nur 30 Minuten guten Fußball, dann verstrickten wir uns in Einzelaktionen und machten Fehler", bemängelt Gästetrainer Hubert Scheinost das letzte Spiel seiner Truppe. Gegen die FTE Schwandorf wird es wohl nicht zu etwas Zählbarem reichen, befürchtet der Coach. Der Gastgeber soll in seiner Hälfte beschäftigt werden. Die personelle Lage beim SVA ist unverändert kritisch.

SpVgg Bruck       So. 15.00       TSV Klardorf
3 Spiele in Folge ohne Punktgewinn bringen die SpVgg Bruck im Heimspiel gegen Klardorf gehörig unter Siegzwang. Musste Trainer Mario Eckl in den letzten Partien aufgrund des Verletzungspechs immer wieder improvisieren, so muss er diesmal einen weiteren Stammspieler ersetzen. Somit muss der kämpferische Einsatz hundertprozentig vorhanden sein, um die Punkte in Bruck zu behalten. Im zweiten Auswärtsmatch in Folge will der TSV Klardorf unbedingt punkten, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen. Um in Bruck zu bestehen, muss die Mannschaft von Trainer Jürgen Ubykin aber in der Offensive mit wesentlich mehr Elan zu Werke gehen als zuletzt in Altenschwand, um zum Erfolg zu kommen.

SC Kleinwinklarn       So. 15 Uhr       TSV Trausnitz
Den Heimsieg gegen Bruck will sich der SC Kleinwinklarn im zweiten Heimspiel in Folge vergolden, und durch einen Sieg gegen Trausnitz den Abstand nach oben verkürzen. Dabei gilt es, den Gast aufgrund seines Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen, zumal bei weiteren 3 verletzten Spielern die Personaldecke beim SC sehr dünn ist. Trotz des Punktgewinns gegen Teublitz steckt der TSV Trausnitz weiterhin im Tabellenkeller. Nun geht es zum offensivstarken Kreisligaabsteiger SC Kleinwinklarn, wo Spielertrainer Sebastian Lang die kämpferische Leistung vom letzten Match erwartet. Aufgrund weiterer Ausfälle entscheidet sich die Aufstellung bei den Pfreimdtalern erst kurzfristig. Erfreulich ist, dass immer wieder Spieler der "Zweiten" in die "Erste" drängen.

SC Teublitz       So. 15 Uhr       TSV Stulln
So richtig zufrieden ist man in Teublitz mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht. Deshalb steht die Mannschaft von Trainer Harald Frankl im Heimspiel gegen Stulln erheblich unter Siegzwang, denn bei einer weiteren Einbuße würde der Kontakt zur Tabellenspitze weiter abreißen. Stullns Trainer Georg Winkler bescheinigte seiner Mannschaft im Derby gegen Nabburg im zweiten Abschnitt die bisher schwächste Saisonleistung, wobei der Gast förmlich zum Toreschießen eingeladen wurde. Anspruch und Wirklichkeit lagen dabei weit auseinander, weshalb der TSV-Coach seine voraussichtlich unveränderte Truppe auffordert, in Teublitz Wiedergutmachung zu betreiben, um nicht in den Tabellenkeller abzurutschen.

TV Nabburg       So. 15 Uhr       SC Ettmannsdorf II
Nach dem unerhofften Derbysieg in Stulln kann der TV Nabburg befreit in das Heimspiel gegen die starke Landesliga-Reserve gehen. Sollte sich endlich eine Entlastung der äußerst angespannten Personalsituation ergeben, sind die Nabburger zuversichtlich, auch aufgrund der bisherigen Heimstärke, Zählbares verbuchen zu können. Die bisher beste Saisonleistung beim 3:0-Sieg gegen Spitzenreiter Schönseer Land macht Ettmannsdorfs Coach Sebastian Hierl optimistisch, auch in Nabburg punkten zu können. Dabei gilt es, an die bisherig Leistung anzuknüpfen, und alles zu geben, schließlich ist Nabburg 5 Spiele ungeschlagen. Personell hat der SC keine Probleme.

Schönseer Land       So. 15 Uhr       SV Kemnath a.B.
Einen enttäuschenden Auftritt attestiert Trainer Hans-Jürgen Linge seiner Mannschaft bei der ersten, und auch verdienten Niederlage, in Ettmannsdorf. Nun kommt es zum Schlager gegen Kemnath, worin der SpVgg-Coach richtungsweisenden Charakter sieht. Er erwartet, dass sein Team die richtige Reaktion und eine geschlossene Mannschaftsleitung zeigt, und wieder an die erfolgreichen Spiele anknüpft. Kapitän Böhm ist nach dem Urlaub wieder dabei. "Wir haben mit dem Sieg gegen Weinberg die Tabellenführung zurückerobert. Das hat sich die Mannschaft verdient", ist Kemnaths Trainer Geri Lösch zufrieden. Jetzt gelte es für die Kemnather, beim Spitzenspiel in Dietersdorf, als klarer Außenseiter, so der SV-Coach, zu bestehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem starken SpVgg-Sturm. Selbst muss man taktisch disziplinierten Fußball spielen.

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