Der Landschaftspflegeverband bringt alle Anträge im Haushalt des laufenden Jahres unter
Wünsche der Kommunen erfüllt

Die schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt des Landkreises mit seinen Naturschutzgebieten und -parks zu erhalten, gehört zu den Aufgaben des Landschaftspflegeverbands Amberg-Sulzbach. Ihm gehören die Städte und fast alle Gemeinden an, um vom Fachwissen und der Organisation sowie der Mittelbeschaffung für ihre nötigen Maßnahmen zu profitieren. Bei der Jahresversammlung wurde die Bilanz für 2012 gezogen und das Paket für heuer abgesegnet.

Eine illustre Gesellschaft von Bürgermeistern, Städte- und Naturschutzvertretern des Fachbeirats hieß der Vorsitzende, Landrat Richard Reisinger, im Gasthof "Goldener Stern" in Fürnried willkommen. Den Tagungsort und die Gemeinde Birgland stellte Bürgermeister Herbert Steinmetz vor. Er wies auch auf den hohen Stellenwert des Verbands für seine Kommune hin.

"Gegend zum Wohlfühlen"

"Die vielfältige Landschaft ist zur Erholung wie geschaffen und der Nahtourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig", erläuterte Steinmetz. Die bekannte Gastronomie und das Verständnis der Bevölkerung zeigten sich bei den Anstrengungen für Dorferneuerungen. Fürnried avancierte gar zum "schönsten Dorf der Oberpfalz" und sei nach wie vor "Aushängeschild einer Gegend, in der man sich wohlfühlen kann".

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an viele Pflegemaßnahmen im Landkreis und der Stadt Amberg. Die Mittel dazu wurden von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern bereitgestellt.
Besonders erwähnte Reisinger die Unterstützung der Stadt Sulzbach-Rosenberg bei ihrer Allee, das Fledermaushaus in Hohenburg sowie die stark frequentierte Stempelstation des Umweltministeriums im Naturschutzgebiet Pegnitzaue bei Auerbach. Hier stellte er den Gebietsbetreuer des Landschaftspflegeverbands, Rudolf Leitl, vor.

Mit dem Naturpark Hirschwald ergänze sich der Landschaftspflegeverband bei Biotopen und Regionalvermarktung, mit dem Naturpark Fränkische Schweiz bei der Besucherlenkung. Im westlichen Landkreis werde auch ein Kletterkonzept erarbeitet, denn in den angrenzenden Gebieten sei dies bereits geschehen. "Viele Felsen sind gesperrt, und der Andrang der Kletterer schwappt in unsere Felsformationen über", erklärte er. Die seltene Vogelwelt dieser Gebiete müsse geschützt werden.

Plus bei den Rücklagen

"Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Pflege der vielen Biotope landkreisweit, bei der Landwirte eingeschaltet werden und das bestens erledigen", stellte der Landrat fest. Sein Dank galt den Fachbehörden für ihre Unterstützung und dem "Motor" des Vereins, Geschäftsführer Richard Lehmeier.
Dieser legte die Kasse offen und sprach von einem Plus bei den Rücklagen. Die Prüfer, Bürgermeister Georg Schmid und Helmut Wolf, bestätigten den Abschluss und beantragten die Entlastung, die von den Mitgliedern ausgesprochen wurde.

Für die Maßnahmen dieses Jahr hatte der Vorstand bereits einen Katalog ausgearbeitet und den Kommunen zugesandt. Alle Anträge konnten berücksichtigt werden, da die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen. Dazu gehörte der Haushaltsplan, der mit einem Volumen von über 300 000 Euro abschließt und angenommen wurde.
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