Detag Wernberg sichert sich mit 1:0 in Vilseck wichtige Punkte - Thimo Luff trifft
Mit etwas Glück und einer richtig guten Einstellung

Thimo Luff (Nummer 9/ im Spiel vergangene Woche gegen Vohenstrauß) durfte auch am Sonntag auch in Vilseck jubeln. Er schoss das wichtige Siegtor für den TSV Detag. Bild: mhs
Pröls ,Dietrich, Troche, Wolfsteiner ,Kratzer, Hollweck, Siegert, Engelhardt (28. McLarrin, 74. G. Pröls), Schinner, Geißler, (66. Behmer), Mayerhofer

Wernberg: Cipra, Baeske, P. Luff, Boyce, Schmid, Th. Luff, Polster, (78. Drat, 88. S. Luff), Hösl, Reis, Cihelka, Sindelar (52. Hagn)

Tor: 0:1 (83.) Thimo Luff - SR: Walter Menzel (SC Mintraching) - Zuschauer: 200

Einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf der Bezirksliga Nord feierte der TSV Detag Wernberg beim FV Vilseck. Die Arnold-Truppe siegte mit 1:0. Das Spiel hätte noch Stunden länger dauern können, aber an diesem Tag hätte der FV Vilseck kein Tor erzielt. Die Gäste, die von Beginn an sehr konzentriert und engagiert auftraten, hatten sich am Ende auch den Sieg verdient, wenn er auch glücklich zustande kam.

FV-Keeper Stefan Pröls musste bereits in der 13. Minute sein ganzes Können aufbieten, um Chancen von Thimo Luff und kurz darauf von Christoph Reis zunichte zu machen. Zwei Minuten später streifte ein Freistoß von Cihelka den Vilsecker Pfosten, doch ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren das Kommando. Einen schönen Spielzug über Dietrich, Engelhardt und Kratzer schloss letztere mit einem Schuss ab, doch der Wernberger Torwart Petr Cipra lenkte den Ball um den Pfosten. Dann hielt er einen starken Schuss von Patrick Schinner (26.). In der 38. Minute war er aber geschlagen, als Michael Siegert das vermeintliche 1:0 erzielte. Der Treffer wurde aber vom Schiedsrichter wegen gestreckten Beines annulliert, obwohl der Torwart weit entfernt vom Torschützen stand. Der Vilsecker Johannes Mayerhofer war noch vor dem Halbzeitpfiff in den Strafraum eingedrungen und wurde von seinem Gegenspieler regelrecht umgerissen. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus.

An den Innenpfosten

Nach der Pause hatten wiederum die Gäste die erste Möglichkeit, doch der Volleyschuss von Thimo Luff landete am Innenpfosten und sprang ins Feld zurück (63.). Patrick Schinner lief in der 65. Minute allein auf den Gästekeeper zu, konnte ihn aber nicht überwinden. Die gleiche Möglichkeit hatte er nochmals in der 76. Minute, er scheiterte aber erneut am Schlussmann. Einen weiten Ball aus der gegnerischen Hälfte nahm der eingewechselte Drat, weit im Abseits stehend an, lief bis zur Strafraumgrenze und passte dann zum mitgelaufenen Thimo Luff. Der ließ sich die Möglichkeit zum Siegtreffer (83.) nicht entgehen.
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