24.05.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Deutsche Prädikatsweingüter ehren in Wiesbaden den Journalisten Rudolf Knoll aus Schwandorf "Trophy" für den Weinexeperten

Der in Neukirchen bei Schwandorf ansässige Fachjournalist Rudolf Knoll hat in Wiesbaden den für Bemühungen um den deutschen Wein vergebenen Preis "Trophy Herkunft Deutschland" entgegen genommen. Überreicht wurde die begehrte Auszeichnung beim "Ball des Weines" in Gegenwart von Ministerpräsident Roland Koch.

von Autor HOUProfil

Die deutschen Prädikatsweingüter verliehen heuer die "Trophy Herkunft Deutschland" zum vierten Mal. Sie würdigten dabei die Arbeit des Weinmagazins "Vinum" und ganz besonders dessen langjährigen Redakteurs Rudolf Knoll aus Neukirchen bei Schwandorf.

In Wiesbaden übergab Michael Prinz zu Salm-Salm die Trophäe. Sie hat die Form einer silbernen VDP-Kapsel und wurde Rudolf Knoll ausgehändigt. Knoll war zusammen mit dem "Vinum"-Chefredakteur Manfred Lüer auf Einladung des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch nach Wiesbaden gekommen.

In seiner Laudatio unterstrich Michael Prinz zu Salm-Salm für die deutschen Prädikatsweingüter mit Nachdruck, dass "die Renaissance der deutschen Spitzenweine ohne engagierte Weinpublizistik nie möglich gewesen wäre". Dabei nehme das Weinmagazin "Vinum" als einziges europäisches Magazin seiner Art mit Ausgaben in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Spanien und nun auch in Italien eine Sonderstellung ein. Prinz zu Salm-Salm dankte Chefredakteur Manfred Lüer sowie dem Verleger Karl-Heinz Bonny für deren außerordentliches Engagement. Die besondere Anerkennung des Laudators galt Rudolf Knoll. Er sei "der Redakteur der Stunde null in Deutschland", seit zwei Jahrzehnten eine treibende Kraft in der "Vinum"-Redaktion. Darüber hinaus habe Rudolf Knoll seine Fähigkeiten als Initiator, Organisator und Multiplikator der Großen Preise von "Vinum" unter Beweis gestellt. Prinz zu Salm-Salm nannte den "Deutschen Rotweinpreis" und den "Deutschen Rieslingpreis". Für Rudolf Knoll, so wurde bei der Preisüberreichung betont, sei bei seiner Arbeit nie persönliche Eitelkeit im Vordergrund gestanden. Er habe ausschließlich seine Bemühungen in den Dienst der sache gestellt. Dies geschehe mit großer Begeisterung für den Wein und mit einem unvoreingenommenen kritischen Blick "auf das bunte Treiben der Weinwelt".

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