28.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Die Umstellung auf "Bio" will genau geplant sein

von Redaktion OnetzProfil

Für die Zukunft des Maurushofs hat Dominik Gabler schon allerhand Pläne im Kopf. "Erstes Thema wird der Kuhstall sein", kündigt er im Gespräch mit der SRZ an. Die sogenannte "Anbindehaltung" möchte er durch einen Laufstall mit Aufstreuboxen, einen angeschlossenen Laufhof und Weiden ersetzen.

Vorher gilt es viele Fragen zu klären: Können die alten Gebäude umgebaut werden, oder ist ein Neubau nötig? Muss gar auf die grüne Wiese ausgewichen werden? Gabler favorisiert eine Integration in die bisherigen Gebäude, die "schon einen besonderen Charme haben". Wenn alles gut läuft, hofft er auf einen Baubeginn im Sommer 2015.

"Wenn wir auf biologisch umstellen, dann muss auch die Geflügelhaltung auf den Prüfstand", weiß der Verwalter. Bewegung unter freiem Himmel, ein Platz so nah wie möglich am Hof und vielleicht weniger Hühner sind Aspekte in der Planung. Bei allen Überlegungen spiele die Machbarkeit für die Bewohner eine Rolle, die hier einen Lebensinhalt gefunden haben.

Für die Umstellung auf "Bio" müssen noch viele Gesichtspunkte geprüft werden. Tatkräftig unterstützt werden die "Maurushofler" dabei von der Minderleinsmühle im Norden Nürnbergs. Deren Produkte wie Müsli oder Kekse werden auch in Michelfeld verkauft.

Eine langfristige Zusammenarbeit wird angestrebt. Dominik Gabler könnte sich vorstellen, dass zum Beispiel Dinkel oder Hafer hier angebaut und dann in den Keksen aus der Minderleinsmühle verarbeitet wird. (swt)

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.