Dorf- und Kulturverein bittet um Beteiligung an der Lintacher Silvesterfeier
Alle sollen mitmachen

Das "Blecherne Marterl" zeugt von einem Mord. Bilder: jow (2)
Ein Mann aus Luhe ging durch den Bienstubenwald, auch Bistumer Steig genannt, von Pursruck nach Steiningloh und wurde vom Liebhaber seiner Frau erschlagen. Den Knüppel warf der Mörder in einen kleinen Straßenweiher, der sich sofort rot färbte und seither "Blutweiher" genannt wird. So erzählt eine Geschichte aus alten Zeiten, die Vorsitzender Hans Schwarz bei der Jahreshauptversammlung des Dorf- und Kulturvereins Lintach zum Besten gab.

Vor zahlreichen Mitgliedern informierte Schwarz in seinem Jahresbericht über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2012, wie den Besuch des Geschichtsparks in Bärnau mit Kindern und Eltern als Beitrag zum Ferienprogramm, das zweite Lintacher Dorffest bei herrlichem Wetter oder den Küchlbackkurs im Pfarrheim. Eine besondere Veranstaltung war der Kirwamontag im Oktober, den der Kulturverein im Gasthaus Rehaber ausrichtete. Hier gab es Kultur aus alten Zeiten mit Gesang und Tanz. Der Besuch der Reederei MST in Schnaittenbach war für alle Teilnehmer ein eindruckvolles Erlebnis.
Auf vielfachen Wunsch wurden der Silvesterabend und der Beginn des neuen Jahres wieder auf dem Dorfplatz gefeiert. Schwarz bat, dass sich hier künftig auch die örtlichen Vereine stärker mit einbinden sollten, um das Miteinander zu fördern und auch, damit die erforderlichen Arbeiten nicht ausschließlich beim Dorf- und Kulturverein verbleiben.

In seiner Vorschau auf das Jahr 2013 verwies Schwarz neben verschiedenen Angeboten, wie Holler- oder Sommerfest, besonders auf die Wanderung im Juli zum Blutweiher und dem Blechernen Marterl.

Aufgrund der guten Kassensituation wird der Jahresbeitrag um 50 Prozent gesenkt. Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen, die das ganze Jahr über den Dorf- und Kulturverein unterstützt haben.
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