13.02.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Dorfgemeinschaft spendet Erlös der Waldweihnacht für krebskranke Kinder: Wohltuender Nachklang

von Autor ISProfil

Die Waldweihnacht in Hessenreuth hatte jetzt einen Nachklang mit positiver Wirkung: Die Organisatoren spendeten 2100 Euro für den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V. (VKKK).

Alljährlich am ersten Weihnachtstag zieht die Veranstaltung zahlreiche Besucher an. Die Menschen drängen sich, wenn der Pfarrer aus Kastl mit dem Gottesdienst auf dem Platz vor der kleinen Dorfkirche beginnt. Und als besondere Attraktion lässt sich die Dorfgemeinschaft immer etwas einfallen.

Letztes Jahr wurde die Chorgemeinschaft St. Georg aus Pressath unter der Leitung von Richard Waldmann engagiert, um die Feier musikalisch zu umrahmen. Außerdem hatten die Frauen und Männer der Ortschaft einen Verkaufsstand aufgebaut, an dem sie später Glühwein und Gebäck anboten.

Bei der Kollekte legten die Gottesdienstbesucher fast genau 1000 Euro in den Klingelbeutel und auch der Erlös aus dem Verkauf des Glühweins und der Lebkuchen (334 Euro) konnte sich sehen lassen. Zusammen mit Spenden der Geschäftsleute aus der gesamten Region kam ein Betrag von genau 2100 Euro zusammen. Nicht gerechnet bei diesem Betrag ist der Erlös aus dem Verkauf des "Michmachbuches" von insgesamt 200 Euro. Dieses Buch hat die VKKK-Vorsitzende Gaby Eisenhut geschrieben; es soll den kranken Kindern Mut machen.

Eine Abordnung der Dorfgemeinschaft Hessenreuth fuhr jetzt nach Regensburg, um den Erlös aus der Weihnachtsaktion zu überreichen. Gaby Eisenhut und ihr Mitarbeiter Xaver Rester empfingen die Gäste. Zusammen mit Josef Reindl, Vater eines in Regensburg betreuten Kindes, waren Robert Steinkohl und Rainer Rupprecht als Vertreter der Feuerwehr sowie der Pressather Bürgermeister Anton Gareis dabei.

Gaby Eisenhut berichtete, dass das Geld für die Finanzierung der noch notwendigen Gerätschaften der St.-Hedwig-Klinik verwendet wird. Dort ist vor kurzem die Kinderstation neu eingerichtet worden, in der krebskranke Kinder behandelt und betreut werden. Wichtig dabei ist, dass die Eltern bei ihren Kindern sein können.

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