20.02.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

E-Plus plant neue Mobilfunkanlage - Stadt will über Standort mitreden: Sendemast bei Hessenreuth

von Autor ISProfil

Im Bereich von Hessenreuth soll die Infrastruktur für die Telekommunikation durch den Neubau einer Funkanlage verbessert werden. Dies teilte E-Plus der Stadtverwaltung mit.

Auf Grund der Schwierigkeiten und des Widerspruchs gegen derartige Vorhaben in anderen Gemeinden sah sich Bürgermeister Anton Gareis sofort veranlasst, dieses Thema zusätzlich auf die Tagesordnung der jüngsten Stadtratssitzung zu setzen. Außerdem wurde der Hessenreuther Ortssprecher Ludwig Arnold verständigt, damit er an der Sitzung teilnehmen konnte.

Die Stadträte waren zwar nicht angetan vom Vorhaben des Telekommunikationsunternehmens, meinten aber einstimmig, dass die Stadt bei der Festlegung des Standorts mitwirken sollte. Dies, so die Räte, sollte auch sofort dem Antragsteller mitgeteilt werden. Der Mobilfunkbetreiber wurde aufgefordert, nähere Auskünfte über die Ausleuchtung/Strahlungsrichtung und Leistung des gelanten Senders zu geben.

Diskussion vor Ort

Ortssprecher Arnold wurde gebeten, mit den Dorfbewohnern einen geeigneten Standort zu diskutieren. Außerdem soll in die nächste Sitzung des Stadrates ein Verteter von E-Plus geladen werden.

Zur Kenntnis genommen hat der Stadtrat ein Schreiben des staatlichen Rechnungsprüfungsamtes beim Landratsamt Neustadt/WN wegen der angespannten Haushaltssituation. Das Amt hat vorgeschlagen Maßnahmen zur Konsolidierung des Etats zu ergreifen und hat dazu auch schon ansatzweise Vorschläge gemacht.

Suche nach Geldquellen

Der Stadtrat kam überein, über mögliche Einsparungspotenziale und eventuelle neue Geldquellen zunächst im Finanzausschuss zu beraten. Einen Vorschlag der Kämmerei griffen die Räte aber sofort auf: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt soll die Konzessionsabgabe auf Strom nach den der Stadt zustehenden Höchstsätzen erhoben werden.

Sobald der finanzielle Spielraum es wieder zulässt, soll über eine Rückkehr zu Vergünstigung für Stromverbräuche über 7500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr erneut beraten werden. Durch die jetzt beschlossene Erhöhung des Satzes erhofft sich die Stadt eine Einnahmesteigerung um rund 6000 Euro.

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