Ehemaliger Fußballer

Daniel Scheil wurde 1973 im sächsischen Freiberg geboren. Er spielte in der Fußballjugend und besuchte die Sportschule in Chemnitz. Nach mehreren Einsätzen in der DDR-Jugendoberliga für den Traditionsklub Wismut Aue, stoppte eine Verletzung seine Fußballkarriere. Aus beruflichen Gründen zog er 1991 nach Kemnath, arbeitete als Maschinenbaumechaniker und ging seinem Hobby Fußball beim SVSW nach. Zusammen mit seiner ersten Frau zog er 2005 in sein neues Haus nach Altensteinreuth. 2008 erlitt er einen Herzinfarkt. Die dabei aufgetretene mangelhafte Sauerstoffversorgung löste eine spastische Bewegungsstörung (Tetraparese) im Beinbereich und Myopathie aus, die ihn zum Rollstuhlfahrer machte.

2011 startete er auf Drängen seiner zweiten Ehefrau Susanna, die als stellvertretende BRK-Heimleiterin im Seniorenheim Hammergmünd tätig ist, sein Leichtathletiktraining. Birgit Kober, Goldmedaillengewinnerin bei Paralympics, bestärkte ihn, sich dem Behindertenleistungssport zu widmen. Bereits 2012 führte Scheil die Weltrangliste im Speerwurf an. Die Nominierung zu den Paralympics 2012 gelang ihm jedoch nicht. Bei seinem Stammverein BVS Weiden fand er mit Leichtathletiktrainer Christian Balke beste fachliche Betreuung. Bei den internationalen Meisterschaften in Dubai belegte er Spitzenplätze und machte erstmals international auf sich aufmerksam. (ak)
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