Einlage mit den "Original Bauernsfünfern" krönt Gastspiel bei "Kultur im Schloss"
Keller Steff trifft alte Bekannte

Für einen Überraschungsauftritt gesellten sich (von links) dem Keller Steff die "Bauernsfünfer" Uli Radl und Dominik Niklas hinzu. Bild: rtw
Es ist eine Mischung, die immer wieder überzeugt. Schönes Ambiente, gutes Essen und Trinken, dazu zugkräftige Künstler auf der Bühne: So endete auch die 15. Auflage der Veranstaltung "Kultur im Schloss" mit einem Erfolg.

Die eher kurzfristige Verpflichtung des "Keller Steff" bedeutete einen gelungenen Coup für den Tourismusverein. Schließlich ist der Interpret in ganz Deutschland bekannt und gefragt. Wolfgang Rattai begrüßte die Gäste und bedankte sich bei der Brauerfamilie Haberler. Anerkennung zollte er auch den zahlreichen Helfern.

Vor mehr als 300 Besuchern im proppenvollen Innenhof bot der "Keller Steff" dann Musik vom Feinsten mit seiner Mischung aus Blues und Folk. Die Besucher waren sich am Schluss nicht ganz sicher, was sie unterhaltsamer finden sollten - die Songs oder die humorvollen und trockenen Zwischentexte.

Der Künstler selbst fühlte sich sichtlich wohl auf der Bühne im Schlosshof, die den hautnahen Kontakt zum Publikum möglich macht. Vor dem Schloss hatte Thomas Grädler spontan drei historische Bulldogs auffahren lassen, um den erklärtermaßen "Bulldog-narrischen" Musiker und seine Zuhörer auf den Abend einzustimmen.

Sowohl die eingeschworenen Fans als auch die "Keller-Steff-Neulinge" waren von Liedern wie "Da Zeckan" oder "Fliag mit mir zum Mond" begeistert. Der Abend hatte aber auch eine Überraschung parat, als Uli Radl und Dominik Niklas alias "Original Bauernsfünfer" auf die Bühne sprangen und mit dem Keller Steff zwei gemeinsame Lieder spielten. Ihre Bekanntschaft rührt von gemeinsamen Auftritten am Chiemsee her.

Kein Halten gab es mehr bei den bekannten Songs, auf die alle gewartet hatten: Bei "Bulldogfahrer" und "Kaibeziang" sangen die Gäste im weiten Schlosshof mit. Für das Lied "Chickenwingbudeking" setzte der Oberbayer eine historische Massagemaschine aus den Beständen seines Vaters ein. Den Gurt über den Brustkorb gespannt, erzeugte er sowohl ungeahnte Tremolo-Töne, die eines Operntenors würdig gewesen wären, als auch Heiterkeitsausbrüche im Publikum.

Die begeisterten Gäste forderten weitere Zugaben, die der Künstler gerne gewährte, um sich anschließend in der lauen Sommernacht unters Volk zu mischen und Autogrammwünsche zu erfüllen. Fazit der Gäste: "Schön war's!"
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