09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Emotionale Achterbahnfahrt Im Blickpunkt

von Redaktion OnetzProfil

Grafenwöhr. (fle) Edgar Knobloch hatte gleich doppelten Grund zu Feiern. Der 50. Geburtstag fiel fast genau mit seinem 100. Amtstag als Stadtoberhaupt zusammen. Der Übergang am 1. Mai verlief fließend. Edgar Knobloch wurde zusammen mit dem scheidenden Landrat Simon Wittmann im Landratsamt Neustadt/Waldnaab verabschiedet und einige Stunden später im Rathaus als neuer Grafenwöhrer Rathauschef installiert.

"Das war schon eine emotionale Achterbahnfahrt, und die Gefühle gewinnen durchaus die Oberhand, sobald man etwas zur Ruhe kommt", sagte Knobloch rückblickend. Von Ruhe ist er jetzt weit entfernt. Seit genau 100 Tagen ist er im Amt. Im Gespräch mit den "Neuen Tag" zieht er ein erstes Zwischenfazit.

"In Grafenwöhr für Grafenwöhr da zu sein, erfüllt mich mit Freude." Zwar gebe es auch Baustellen, die "einen Haufen Arbeit verursachen", doch das gehöre zum Geschäft. Besonders die viele "ersten Male" hinterließen bleibenden Eindruck: erste Vorstellung beim Personal, erste Trauung, erster runder Geburtstag oder erste goldene Hochzeit. Als Glücksgriff habe sich die Verlegung des Trauungszimmers ins Heimatmuseum erwiesen.

Der durchwegs freundschaftliche Kontakt zu dem Amerikanern stehe in krassem Kontrast zur "großen Politik". "Eine böse Überraschung war die Streichung der Städtebauförderung. Das hätte seit 2013 bekannt sein sollen." Im Stadtrat herrsche aber eine fraktionsübergreifende konstruktive Zusammenarbeit vor, die die Stadt voranbringt. "Vereinzelter Aktionismus gehört einfach dazu." Eine verbesserte Grüngutentsorgung, die Verkehrsberuhigung an der Schule und die Wirtschaftsförderung bestimmten die nächste Zeit.

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