Entscheidung für die Zukunft

Walter Günther (links) erläutert den Stand der Planungen. Bild: jr
In der Juni-Sitzung des Stadtrates werden die Aufträge vergeben, im Juli sollen die Bauarbeiten für das 4,5 Millionen teure Projekt starten: Anlässlich der CSU-Zukunftswochen informierten sich die Mandatsträger über die aktuellen Stand der Planungen für die neue Wasserversorgung. Für das Projekt gibt es keine Zuschüsse, finanziert wird es von der Stadt und ihren Bürgern.

CSU-Kreisvorsitzender und MdL Tobias Reiß plädierte gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung. "Die kommunale Trinkwasserversorgung muss und wird in kommunaler Hand bleiben." Bürgermeister Roland Grillmeier sprach von einer Investition für die kommenden 20, 30 Jahre. "Wir liefern sauberes und gesundes Wasser, das wichtigste Lebensmittel". Walter Günthner (Bauamt) sprach in Zirkenreuth bei der Wasseraufbereitungsanlage von einer zukunftsorientierten Investition. Alleine für die Rohrnetzerneuerung müsse die Stadt jährlich 150 000 Euro ausgeben. Diplom-Ingenieur Manuel Zwick erläuterte die Einzelheiten und bezifferte den aktuellen Verbrauch auf rund 1500 Kubikmeter Wasser; die Anlage sei auf einen Bedarf von täglich 1600 Kubikmeter Wasser ausgerichtet. In Spitzenzeiten könnten bis zu 2900 Kubikmeter Wasser am Tag verbraucht werden.

Das Bauvorhaben soll in drei Bauabschnitten durchgeführt werden. Im Herbst 2014 sollen die Mitterteicher dann ihr Wasser aus der neuen Anlage beziehen können.
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