13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Erfinderverein OPEG beschäftigt sich mit Drohnen "Fliegende Kameras"

von Autor HUTProfil

Eine kleine Show mit Modellflug-Quattrocoptern stand beim Monatstreffen des Erfindervereins OPEG auf dem Programm. Dr. Markus Zankl und Benjamin Sommer hatten ihre hochwertigen Fluggeräte mitgebracht und demonstrierten auf einer frisch gemähten Wiese im Industriegebiet die Flugeigenschaften ihrer Drohnen. Obwohl es immer wieder regnete, führten sie einige atemberaubende und aufsehenerregende Kunststücke vor.

Die beiden aufwendig ausgestatteten Kunstflug-Maschinen verfügen über hochauflösende Kameras. Das Fluggerät Zankls wurde quasi live über eine Multimedia-Brille gesteuert. Der Zahnarzt kennt sich damit bestens aus, fliegt er doch auch große Hubschrauber.

Benjamin Sommer steuerte sein High-Tech-Gerät nach Sicht und ebenfalls via eingebauter Helicopterkamera über das Display seines Handys. Bei den Älteren unter den Zuschauern kamen dabei sofort Erinnerungen auf an die legendäre erste Science-Fiction-Serie auf: "Raumpatrouille Orion" mit Dietmar Schönherr.

Bis zum nächsten Monatstreffen werden die Erfinder weitere Einsatzmöglichkeiten der "fliegenden Kameras" sammeln. Bestimmt wäre angesichts der sehr aufwendigen Bergung des verunglückten Höhlenforschers ein Einsatz unter der Erde sehr hilfreich. Die freiliegenden Rotorblätter müssten dazu natürlich durch Körbe beziehungsweise Gitter geschützt werden.

Dietmar Sommer berichtete von geplanten Tests mit Geo-Radargeräten, die Hohlräume unter der Erdoberfläche sichtbar machen sollen. Unfälle, nicht nur beim Hausbau, könnten durch den rechtzeitigen gezielten Einsatz von Geo-Radar vermieden werden.

Themen der Erfinder waren außerdem Photovoltaik, Windkraft und Energiespeicherung. Bei Steaks, Grillhähnchen und Bratwürsten wurde lange geplaudert und getüftelt. Norbert Küdde aus Bayreuth hatte mit Leon Rose einen eifrigen jungen Tüftler dabei, der einige erfolgversprechende Ideen hat.

Ein weiteres Thema war der Vereinsausflug. Der Vorstand hat einige Ziele ins Auge gefasst, ist aber noch für Vorschläge der Mitglieder offen. Kontakt via E-Mail an hubert-f.schmidt[at]t-online[dot]de; weitere Informationen im Internet unter www.opeg.de.

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