Erna Maier feiert 85. - 55 Jahre Arbeit in Schlossschänke
Vorbeten nie ausfallen lassen

Zu den Gästen von Erna Maier (Vierte von links) zählten unter anderem (von links) Ely Eibisch, Elfriede Schulze, zweiter Bürgermeister Hermann Schraml, Bruder Josef Böhm, Hubert und Susanne Schulze, Urenkelin Lilly sowie Hubert Busch. Bild: hrö
(hrö) Geistig frisch und rüstig empfing die 85-jährige Erna Maier ihre Gäste im Rittersaal der Schlossschänke, ihrem ehemaligen Arbeitsplatz. Stadtpfarrer Konrad Amschl wünschte Gottes Segen auf dem weiteren Lebensweg. Er dankte der Jubilarin für das Vorbereiten und tägliche Vorbeten bei den Maiandachten vor der Schlosskapelle Kaibitz, das bei ihr noch nie ausgefallen sei. Mindestens 25 Mal sei sie zu Fuß nach Maria Weiher gepilgert.

Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml wünschte Maier noch viele Jahre in Gesundheit. Auch eine Abordnung des Frauenbundes schloss sich den Gratulanten an.

Zur Welt kam die Jubilarin 1929 in einem kleinen Anwesen in Reuth bei Kastl. Der Vater war im Krieg gefallen, die Mutter mit sechs Kindern auf sich allein gestellt. Nach dem Besuch der Volksschule in Kastl fand sie als Kulturfrau Arbeit beim Forstamt. Mit 21 Jahren heiratete sie den vor zwei Jahren verstorbenen Johann Maier aus Kaibitz. Auf dem Schlossgutsbetrieb bekamen sie nach der Hochzeit Arbeit. "Es war 55 Jahre ein sehr guter Platz", erinnerte sich die Seniorin. Sie arbeitete im Haushalt und in der Schlossschänke schon bei den Großeltern von FW-Stadtrat und Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Ely Eibisch. "Sie hat mich mit aufgezogen und war für mich wie eine Mutter", erklärte Eibisch.

Ihren Haushalt in der eigenen Wohnung führt sie noch weitgehend allein. Tochter Elfriede Schulze und ihr Mann Hubert stehen ihr bei. Ihr ganzer Stolz sind ihre Enkelin Susanne und Urenkel Lilly.
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