Erst ein Knall, dann Großbrand

Ein lauter Knall in der Scheune schreckte die Bewohner am Maifeiertag gegen 19.45 Uhr unmittelbar neben der Kalvarienbergkirche auf. Der Neffe des Brandleiders, der im Haus nebenan wohnt, blickte aus dem Fenster und sah den Hof seines Onkels lichterloh in Flammen. Durch den Wind erhielt das Feuer mächtig Unterstützung. In dem nicht mehr bewirtschafteten Gebäude waren einige ältere Maschinen untergebracht, die nicht mehr zu retten waren.

Unter der Einsatzleitung von Kreisbrandrat Richard Meier legten zahlreiche Feuerwehren das Hauptaugenmerk auf das angebaute Wohnhaus und auf das gleich nebenan stehende Einfamilienhaus. Von einem nahen Fischweiher bauten die Floriansjünger Versorgungsleitungen auf. Notarzt Martin Poschenrieder kümmerte sich um die unter Schock stehende Schwägerin des Brandleiders. Mit der Drehleiter bekämpfte die Stützpunktwehr Vohenstrauß von oben die Flammen.
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