Erstaunliche Details

Architekt Martin Kunert blickte zurück auf eineinhalb Jahre Bauzeit und zwei Jahre Planungsphase: "Das Ergebnis steht vor Ihnen: ein denkmalgerecht saniertes Gebäude mit Bauteilen, die gemäß Befunduntersuchung bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, mit einer wechselvollen Geschichte, das jetzt wiederbelebt ist!"

Sechs Apartments unterschiedlicher Größe stehen für mittel- bis längerfristige Interessenten zur Verfügung, die in der Herzogstadt arbeiten oder studieren.

Kunert streifte die enorme städtebauliche Bedeutung für den Luitpoldplatz, die Wiederbelebung des Innenhofes, den Blick auf die mächtigen Natursteinquader der Schlossmauer, die aufwendige Restaurierung der Fassaden und "die Baukosten, die im Gegensatz zum Flughafen Berlin eingehalten wurden!" Nicht zu vergessen seien die Besonderheiten einer denkmalgerechten Sanierung in Verbindung mit einer modernen Nutzung. Handwerker aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Neumarkt und Schwandorf "bewiesen viel Erfahrung und Können im Umgang mit alter Bausubstanz", meist handelte es sich um mühsame Klein- und Handarbeit wie bei den Rundbögen im Keller. "Von den 15 Außentüren etwa ist jede anders!"
Das Erstaunlichste bei diesen Projekt sei aber die Eigenleistung des Bauherren Hans Ertel und seiner Familie. "Was du, deine Eltern, Freunde und Verwandte in den letzten zwei Jahren geleistet habt, ist kaum zu beschreiben!" Auch er dankte Claudia Gäck vom Blumenladen für das Ertragen der langen Bauzeit.

Beheizt mit einem klugen System, das die Prozesswärme der benachbarten Brauerei nutzt, wird das Gebäude künftig auch für andere Zwecke genutzt werden - aber darüber wollen Hans und Armin Ertel erst im Sommer weiter sprechen... (ge)
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