07.04.2012 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Erwin Trenz zeigt am 19. April Diaschau übers Klettern "Zeit für Freiheit"

von Autor KEKProfil

Wenn sich Erwin Trenz aus Auerbach "Zeit für Freiheit" nimmt, dann ist er als Kletterer und Bergsteiger in aller Welt unterwegs. Mit Multimedia-Vorträgen will er in Kirchenthumbach und Auerbach andere daran teilhaben lassen: Abenteurer, Skitourengeher, Wanderer oder auch solche, die davon träumen. Wenn Trenz Urlaub macht, dann tut er das, was er am liebsten macht, nicht nur - aber doch ausgiebig: Klettern und Bergsteigen.

Klettergebiete kennt er zur Genüge in Europa und in Asien, sei es am Gardasee, in Sardinien oder in Thailand an der Andamasee, wo man direkt am Strand klettern kann. Rund ein Drittel seiner Vorträge drehen sich um den Klettersport, möchte ihn dem Publikum näherbringen.

Dass Trenz gerade jetzt an die Öffentlichkeit geht, ist nicht zufällig. An Pfingsten findet das Marmot-Frankenjura-Kletterfestival statt - die Gelegenheit, diesen Freizeitsport publik zu machen. Trenz möchte zeigen, wo man in Auerbach und seiner Umgebung Bouldern kann, das ist jene Variante des Klettersports, wo man ohne Kletterseil und Gurt an Felsblöcken oder an künstlichen Kletterwänden in Bodennähe klettert. Trenz kennt viele dieser Boulderwände, die andere nicht kennen.
Und ein bisschen Kletterphilosophie wird Trenz wohl auch vermitteln und das, was für einen Kletterer Freiheit bedeutet: Das muss nicht viel sein: Ein Felsen, ein Fingerloch, ein sonniger Tag, die eigene Kletterroute. Der zweite Teil seiner Vorträge beleuchtet das Bergsteigen. Wenn Erwin Trenz auf Bergtour geht, dann richtig. Rund ein halbes Jahr, so erzählt er, bereitet er seine Touren zusammen mit Freunden vor: Welcher Ausgangspunkt, welche Route, welche Lager, welcher Gipfel. In der Regel ist er dann rund drei Wochen unterwegs und er sucht sich die hohen Berge aus. Dort, "wo man auch schon mal Strapazen wegstecken muss".

Richtige Expeditionen

Mit Trekkingtouren haben seine Unternehmungen nichts zu tun. "Das sind schon richtige kleine Expeditionen". Das klingt nach Abenteuer: Mit dem Bus so weit fahren, bis es eben nicht mehr weiter geht, wie beispielsweise in den Himalaya.

Dann gibt's 6000er, wie der Island Peak (6189 Meter). Dann ist es aber auch schon mal drin, dass man den Gipfel nicht erreicht. Erreicht man ihn, dürfte dies für einen Freizeitbergsteiger der Gipfel der Gefühle sein. "Alles war drüber geht, würde voraussetzen, "dass du sofort mit dem Arbeiten aufhörst und trainierst und dich mindestens neun Monate vorher darauf vorbereitest". 6000er sind für Trenz Herausforderung und Freiheit genug. "Zeit für Freiheit": So hat Erwin Trenz auch seine Diaschauen betitelt. In Auerbach zeigt Trenz seinen Vortrag am Donnerstag, 19. April, um 20 Uhr zusammen mit den Naturfreunden im Foyer der Helmut-Ott-Halle auf Großbildleinwand - auch als Appetithappen für das Frankenjura-Kletterfestival.

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