18.12.2012 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Eschenbacher Dojo-Chef überzeugt Prüfer in Lauf Dritter Schwarzgurt für Christian Brüchner

Prüfling Christian Brüchner mit dem Bo, dem Langstock. Bild: hfz
von Angela BuchfelderProfil

Bei einem Karatelehrgang in Lauf bei Nürnberg legte Christian Brüchner vom Dojo Eschenbach erfolgreich die Prüfung zum dritten Dan Okinawa Kobudo ab. Auch der neue Präsident des Deutschen Karate Verbandes, Wolfgang Weigert, war von der Leistung des Eschenbachers beeindruckt.

Kobudo bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie alte Kampfkunst. Sie beinhaltet den Umgang mit den Bauernwaffen aus Okinawa, die die Menschen dort seit mehreren Jahrhunderten zusätzlich zum waffenlosen Karate verwenden. Dazu zählen unter anderem Gegenstände wie Bo (Langstock), Tonfa (ähnlich dem Polizeieinsatzstock, ursprünglich der Griff eines Mühlsteines), Sai (Eisengabel) oder Kama (Sichel).

Brüchner demonstrierte in seinem umfangreichen Prüfungsprogramm die Handhabung von sieben unterschiedlichen Waffen in Grundschule, Kata und in Übungen mit einem Partner. Dazu waren äußerste Konzentration und ein beträchtliches Maß an Kondition erforderlich.

Die Prüfungskommission unter Vorsitz des Präsidenten des Deutschen Kobudo Verbandes, Jürgen Mayer, fünfter Dan Shotokan, zeigte sich beeindruckt von der Leistung und akribischen Vorbereitung des Eschenbachers. Die Prüfer bescheinigten ihm eine ausgefeilte Technik in der Anwendung dieser nicht ganz alltäglichen Kampfsportgeräte.

Mit dem dritten Schwarzgurt erwarb Christian Brüchner die höchste Graduierung, die der 2005 gegründete DKV bisher vergeben hat. Die Mitglieder des Karate Dojo Eschenbachs sind natürlich stolz auf den Erfolg ihres Chef-Trainers.

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.