Eschenbacher Jazz Jam zieht immer mehr Musiker aus der ganzen Oberpfalz an
Kulturelles Alleinstellungsmerkmal

Die jungen Musiker aus Speichersdorf gehören schon zur festen Besetzung des Jazz Jams. Diesmal waren erstmals auch Musiker aus Pfreimd dabei. Bild: ly
Der Jazz Jam im Malzhaus entwickelt sich immer mehr zu einer beliebten Plattform für Nachwuchsmusiker. Die Band "Rising Noise" von der Musikschule Pfreimd bot den 80 Besuchern diesmal einen recht rockigen Auftakt.

Ramona Paulus (Gesang), Andreas Bergmann (Gitarre), Andreas Paulus (Keyboard) und Marc Hohl (Leitung und Bass) präsentierten Songs von Black Sabbath, Metallica und Pink Floyd, die teilweise älter waren als die Musiker. Die Band wurde von der nächsten, ebenfalls aus der Pfreimder Musikschule, abgelöst, die Florian Klein leitete. "Die Zielsetzung der Jugend- und Nachwuchsförderung geht also auf", freute sich Organisator Martin Dilling und sprach von einer Chance für ein "kulturell-magnetisches" Alleinstellungsmerkmal in Eschenbach. Alle drei Organisatoren, neben Dilling noch Andreas Karl und Bernhard Sorger, ließen sich erneut nicht lange bitten und setzten sich ans Keyboard oder schnappten sich ein Mikrofon.

Neben den jungen Stammgästen aus Speichersdorf, Christian Kolbeck und Sebastian Voit, sowie den eingeschworenen Jazzern, die aus Weiden, Pfreimd, Sulzbach-Rosenberg, Rothenstadt und München angereist waren, trauten sich mit Carmen Longares-Ulrich und Regina Lober zwei Eschenbacherinnen auf die Bühne.
Eine Bereicherung stellte das Gastspiel von Monika Eichhammer aus Etsdorf (Landkreis Amberg-Sulzbach) dar, die aus Jena angereist war und sowohl solo als auch in einem spontan gebildeten "Rampensauduo" mit Andreas Karl souverän auftrat und dabei gesanglich zu überzeugen wusste.

Einen besonderen Einfall verwirklichte Karl an dem Abend und forderte damit die Musiker heraus. Er dirigierte eine Formation aus vielen Musikern beim Stück "Stand By Me" durch allerlei mögliche Stilrichtungen. Das Repertoire unterscheidet sich von Jam zu Jam, so dass dem Publikum wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde. Als Background-Chor durften die Besucher bei "Another Brick In The Wall" von Pink Floyd agieren, das die Nachwuchsband "Rising Noise" zum Besten gab.
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