09.01.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Etliche Premieren im VHS-Semesterprogramm Ausstellung und Poetry Slam

Die Volkshochschule organisiert im Frühjahrs-/Sommersemester zum ersten Mal eine Geschichtsausstellung. Das Institut für Zeitgeschichte in München und die Stiftung für Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin erzählen in "Diktatur und Demokratie in Zeitalter der Extreme" die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert.

von Autor LYProfil

Beginnend mit dem Ersten Weltkrieg wird die Entstehung totalitärer Bewegungen bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aufgezeigt. Die Skizzierung der politischen Entwicklung reicht vom Kalten Krieg über die Umbrüche des Jahres 1989 bis zur ersten Osterweiterung der EU. Die Ausstellung ist ab Mai in den Räumen der VHS zu sehen.

Eine Mischung aus erfolgreichen und bewährten Kursen sowie neuen Angeboten hat das Team der Volkshochschule für den Zeitraum von Januar bis August zusammengetragen. Das neue Kursheft erscheint am morgigen Freitag, 10. Januar; die 4300 Exemplare werden bei Banken, in Geschäften und bei den VHS-Stellen ausliegen.

Alle Formen der Kreativität

Für das Titelbild des Heftes wurde der Treppenaufgang der Glashütte Lausch ausgewählt, den Mosaikkünstlerin Iris Rauh gestaltet hat. Im März leitet sie einen VHS-Workshop. Weitere Kurse beschäftigen sich mit allen Formen der Kreativität: von Zeichnen über Töpfern und Nähen bis zum Fertigen von Silberschmuck.
Neben bildender Kunst steht auch Literatur im Sommersemester im Fokus. Im Herbst hat die Vize-Oberpfalzmeisterin im Poetry Slam noch mit einer Lesung Mut zum Dichten gemacht, nun lädt Daniela Plößner zusammen mit der VHS und dem Pressather Kulturkreis zum ersten Eschenbacher Poetry Slam am 2. April ins Malzhaus ein. Jeder darf auftreten und seine selbstverfassten Text präsentieren.

Projekt "Papier.Krieg"

Im März tritt der Bühnenerzähler und Miniatur-Theaterspieler Jörg Baesecke im Eschenbacher Pfarrheim auf. Seine bekannteste Produktion ist die "Kleinste Bühne der Welt". Funde im Nachlass seiner Eltern gaben den letzten Anstoß zu dem Projekt "Papier.Krieg - Das 20. Jahrhundert erzählt in einer Stunde". Die 1930er und 1940er Jahre stehen im Mittelpunkt, mitsamt den Schatten, die sie auf die Nachkriegszeit warfen.

Weitere Neuheiten sind auch in anderen Bereichen zu finden. Der Eschenbacher Heimatforscher Albert Furtner lädt erstmals zu einem Kurs "Familienforschung" ein. Im Bereich Psychologie und Pädagogik hält Alexandra Dippl einen Vortrag über die Macht der Sprache, der Psychiater Stefan Köhler referiert über Stress.

Doch auch Bewährtes wie der Schafkopf-Kurs von Heinrich Kohl steht auf dem Programm. Seit neun Jahren unterrichtet der ehemalige Pädagoge in der hohen Kunst des bayerischen Kartenspiels und hat in dieser Zeit bereits viele mit dem "Karteln"-Virus infiziert.

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