20.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fallschirmspringer schlagen hart auf Polizeibericht

von Redaktion OnetzProfil

Grafenwöhr. (mm) Zwei Fallschirmjäger der US-Armee zogen sich am Dienstag gegen 10.40 Uhr bei einer Übung erhebliche Blessuren zu. Einer musste mit einem gebrochenen Fuß, der andere mit einer Verletzung im Schulter-Arm-Bereich ins Krankenhaus eingeliefert werden, bestätigt Hauptkommissar Werner Stopfer, der stellvertretende Leiter der PI Eschenbach.

In der sogenannten Drop-Zone innerhalb des Truppenübungsplatzes bei Hütten setzten die Amerikaner am Dienstagvormittag eine größere Zahl von Fallschirmjägern ab. Obwohl die Witterungsbedingungen bei klarer Sicht und kaum Wind ideal waren, kam es kurz hintereinander zu zwei Unfällen. Ein GI verletzte sich schon beim Sprung aus dem Herkules-Transportflugzeug im Schulter-/Arm-Bereich. Der zweite Soldat schlug anscheinend zu hart auf dem Boden auf und brach sich ein Bein.

Über die Integrierte Rettungsleitstelle Weiden (ILS) wurde das BRK alarmiert. Weil der Weidener Rettungshubschrauber Christoph 80 schon anderweitig im Einsatz war, holte der Bayreuther Helikopter Christoph 20 den Soldaten mit dem Beinbruch ab und flog ihn ins Klinikum Bayreuth. Die Besatzung eines BRK-Rettungswagens nahm den zweiten Patienten an der Wache 6 beim Gründerzentrum auf und brachte ihn ins Klinikum Weiden, wusste ILS-Schichtleiter Wolfgang Maier.

Bei einer Luftlandeübung am Donnerstag, 16. August 2001, hatten gleich 32 amerikanische Fallschirmspringer teilweise schwere Verletzungen erlitten. Sie verstauchten oder brachen sich Knöchel, Knie und Beine oder erlitten andere Blessuren. Ein Großeinsatz der deutschen Rettungskräfte war damals nötig.

Tipps und Termine Bauernhof öffnet die Tore

Neustadt am Kulm. (ow) Der Bauernverband lädt am 24. August zum Tag des offenen Bauernhofes auf das Anwesen der Familie Ziegler in Lämmershof ein. Die Aktion beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst und anschließendem Weißwurstfrühschoppen. Um 10 Uhr folgt der Start mit den Schirmherren Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Wolfgang Haberberger.

Im Milchviehstall und im Streichelzoo können Besucher Tiere aus der Nähe erleben. Aussteller zeigen landwirtschaftliche Geräte. Im Bauern- und Handwerkermarkt gibt es Spezialitäten und handgefertigte Filzwaren, Gartendeko oder Drechselstücke. Der Eschenbacher Willi Trummer zeigt, wie eine Sense gedengelt wird und macht auch die Geräte der Besucher einsatzbereit. Kutschfahrten gibt es ab 14 Uhr. Nicht nur Kinder wird ein Spaziergang durchs Maislabyrinth begeistern. Dort gibt es auch Informationen zu Tieren, Pflanzen und Kulturlandschaft.

Abwechslung hält die Kinder bei Laune: Eine Tretbulldog- Hindernisbahn steht wie eine Hüpfburg bereit. In der Strohburg macht das Krabbeln Spaß, und Mutige dürfen auf einem Pony reiten. Kinderschminken rundet das Angebot ab. Eine Mahlzeit mit regionalen Produkten gehört auch dazu. Deshalb gibt es Wildschwein vom Grill, Kassler- und Kammbraten, Kaffee und Kuchen. Informationen bei Petra Schäffler, Tel. 09648/1088, oder Barbara Ziegler Tel. 09648/ 303.

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