20.05.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feierliche Andacht zur Etsdorfer Asphaltkirchweih Segen für Hunderte

von Autor (gri)Profil

Von diesem kleinen Kircherl geht Kraft und Segen aus: Am vergangenen Wochenende waren es nicht einzelne Spaziergänger, die der schwarzen Asphaltkapelle bei Etsdorf einen Besuch abstatteten, sondern gleich Hunderte. Pfarrer Henryk Jendryczka hatte zur "Asphaltkirchweih" mit Fahrzeugsegnung eingeladen.

Die feierliche Andacht vor der Kapelle gestalteten die Sängerinnen des Amberger Gospelchores "Shake Before Opening" und Gerhard Schmid an der Orgel. Und Pfarrer Jendryczka erbat den Segen für alle, die in dieser Kapelle ihre Sorgen und Nöte vor Gott tragen.

Zu einer Kapelle aus Asphalt passt auch eine Fahrzeugsegnung, dachten sich Pfarrer Jendryczka und der Erbauer der Kapelle, Willi Koch. Sehr sorgfältig segnete der Pfarrer im Anschluss an die Andacht jedes einzelne Fahrzeug, das auf der Wiese vor der Kapelle abgestellt war. Auch eine Radlergruppe wurde gesegnet.

Noch nicht ganz auf "grün" stehen die Zeichen für Willi Kochs nächstes Projekt in Etsdorf: Oben auf dem "Alten Berg" zwischen Etsdorf und Högling will er eine Glyptothek errichten, ganz nach dem Vorbild des Münchner Originals.

Ein Modell des Kunstprojekts, das so aussieht wie ein antiker Tempel oder die Walhalla, hat Koch bei der Asphaltkirwa schon mal ausgestellt. "Die Reaktionen waren nicht nur schlecht", scherzte er nach der Kirwa. Noch fehlt ein geeignetes Grundstück.

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