29.04.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feuerwehr-Führungskräfte tagen in Theuern: Sicherheitsaspekte berücksichtigen Digitalfunk ein großes Thema

Feuerwehr-Bezirksvorsitzender Waldemar Knott (Mitte) und sein Stellvertreter Johann Weber (links) hießen zur Tagung auch den Polizeipräsidenten Rudolf Kraus willkommen. Bild: hi
von Erich HiltlProfil

Zur Frühjahrstagung der Führungskräfte der Oberpfälzer Feuerwehren (wir berichteten) war auch Polizeipräsident Rudolf Kraus gekommen. In Bezug auf Großveranstaltungen sagte er, dass man Risiken analysieren und Gefährdungen beurteilen müsse. Verkehrskonzepte und speziell auch Sicherheitskonzepte sollten "gelebt werden".

Regierungsdirektor Dr. Peter Donauer, Sachgebietsleiter bei der Regierung der Oberpfalz, erklärte, dass für den Digitalfunk sieben Projektgruppen gebildet worden seien. Wie er ausführte, gibt es in der Oberpfalz neun Werksfeuerwehren, die den Status von gemeindlichen Feuerwehren haben. In der Diskussion ging es um die Frage, ob diese Werksfeuerwehren außerhalb des Betriebes zu Einsätzen verpflichten könnten. Brandoberrat Josef Huber (Feuerwehrschule Geretsried) befasste sich ebenfalls mit dem Digitalfunk. Die Endgeräte, also Handfunkgeräte, würden zirka 800 Euro kosten, die Fahrzeugfunkgeräte etwa 1300 Euro.

Von den laufenden Betriebskosten in Bayern entfielen 60 Prozent auf den Freistaat und jeweils 20 Prozent auf Feuerwehr und Rettungsdienst. Dies 20 Prozent für die Feuerwehren entsprechen laut Huber zirka 7,6 Millionen Euro. Wolfgang Schäuble, Leiter der Branddirektion München, befasste sich mit den Sicherheitserfordernissen von Großveranstaltungen.

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