29.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feuerwehr Höflas feiert Segnung der neuen alten Vereinsfahne Kostspielige Restaurierung

Eine restaurierte Fahne als Zeichen der Gemeinschaft: Die Feuerwehr Höflas ließ ihre in die Jahre gekommene Vereinsfahne restaurieren und verband die Segnung mit einem Fest des Dankes. Ein neues Vereinssymbol wäre nicht teurer gewesen.

Vorsitzender Max Weber und Kommandant Florian Müller (von links) dankten Stadtpfarrer Konrad Amschl für die Segnung der restaurierten Fahne. Rechts Fahnenträger Gerhard Weismeier und Feuerwehrmann Jürgen Bäte. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

"Die Firma Kössinger in Schierling restaurierte unsere Vereinsfahne sehr gut", hatte Vorsitzender Max Weber bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Höflas im März berichtet. Seit der Weihe 1960 war die Fahne in die Jahre gekommen. Obwohl eine Neuanschaffung kaum teurer gewesen wäre, entschloss sich der Vorstand für eine fachmännische Restaurierung. Die Kosten von 5000 Euro wurden zur Hälfte von Sponsoren bezahlt.

Bei der Segnung der restaurierten Fahne in der Filialkirche in Oberndorf war neben Bürgermeister Werner Nickl und einigen Stadträten auch die damalige Fahnenbraut Erika Schäffler anwesend. "Die Segnung soll Anlass sein, den Feuerwehrmännern zu danken, die kräftig mit anpacken, wenn Not am Mann ist", betonte Stadtpfarrer Konrad Amschl. Der Segen gelte nicht nur der Fahne, sondern der Gemeinschaft, die sich im Zeichen dieser Fahne versammelt. "Das Segensgebet möchte uns auf Haltungen aufmerksam machen, die für das Zusammenleben im Verein von großer Bedeutung sind."

Alle, die bei Jubiläen oder an festlichen Tagen hinter dieser Fahne hergehen, sollen sich zu einer Gemeinschaft der Brüderlichkeit und der Hilfsbereitschaft zusammenfinden. So wie der heilige Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrler, sollen sie bei Gefahren nicht wegsehen, sondern sich für ihre Mitmenschen einsetzen. "Im Verein und in der Kirche brauchen wir engagierte und zum Bekenntnis bereite Menschen für den Dienst an der Allgemeinheit", betonte der Geistliche. Das gelte vor allem bei den vier Aufgabenbereichen "Retten, Bergen, Löschen, Schützen" der Feuerwehr. Eindringlich wies er auf die Abbildung des heiligen Florian und die Inschrift "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" auf der Fahne hin.

"Lieber Gott, schenke vor allem jungen Menschen die Bereitschaft, sich bei der Feuerwehr zu engagieren und halte bei gefährlichen Einsätzen deine schützende Hand über sie", flehten Katharina und Lukas Kopp bei den Fürbitten. Vor dem Segen lud Amschl in das Festzelt zu einer Stärkung ein. Dort dankte Vorsitzender Max Weber dem Bürgermeister, den Sponsoren und allen, die zum Gelingen der Segensfeier beitrugen.

Für die Tagesfahrt am Samstag, 18. Oktober, nach Leipzig mit Besichtigung des Flughafens nimmt er noch Anmeldungen entgegen.

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