15.02.2011 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feuerwehr Ranzenthal überreicht Ehrenabzeichen an zwei "25-Jährige" - Wunsch: Neues Auto Treue Mitglieder und starke Damen

Das silberne Ehrenabzeichen und eine Urkunde des Freistaates Bayern erhielten Georg Rupprecht und Johannes Trenz für 25 Jahre aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr Ranzenthal. Kreisbrandinspektor Peter Deiml überreichte im Namen von Kreisbrandrat Franz Iberer und Landrat Richard Reisinger die Ehrenzeichen und würdigte die lange, aktive Zeit der "Routiniers". "Aber das bedeutet noch nicht die Rente, wir brauchen Euch noch!"

von Autor SWTProfil

Trenz und Rupprecht traten 1986 in die Wehr ein, beide waren in der Vorstandschaft tätig, Trenz als Kassier und derzeit als Kassenprüfer, Rupprecht war zehn Jahre lang zweiter Kommandant und ist seit 2010 erster Vorsitzender des Vereins. Ehrungen gab es auch für Florian Hasmann, Michael Lengenfelder, Sebastian und Wolfgang Trenz, sowie Eva-Maria Schleicher, die allesamt zehn Jahre zur Wehr gehören.

Elf aktive Feuerwehrfrauen

Peter Deiml lobte vor allem auch die starke Damentruppe, die mit elf aktiven Frauen zu den größten im Landkreis gehört. "Ihr seid auf Landkreisebene oft Gesprächsthema und ich nehme euch als Beispiel her, wenn ich bei den anderen Wehren davon spreche, wie wichtig auch die aktiven Damen heutzutage sind. Sie stehen den Männern in nichts nach!"

Deiml berichtete auch von den landkreisweiten Einsätzen, allein in seinem Wirkungsbereich über 300 im vergangenen Jahr. Schneeeinsätze machten einen Großteil davon aus, aber auch Brände, Verkehrsunfälle und eine Höhlenrettung gehörten dazu. Deiml erinnerte auch daran, dass am 15. März der neue Kreisbrandrat in Großenfalz gewählt wird. Kreisbrandrat Iberer tritt, wie bereits berichtet, von seinem Amt zurück.

Ersatzwagen dringend nötig

Wir blicken auf ein ruhiges Jahr zurück, so Kommandant Erwin Hasmann. Es habe keinen Ernstfall gegeben, lediglich eine Absicherung für die Wallwahrt nach Gößweinstein und die Absicherung einer Prozession. 17 Übungen wurden abgehalten, davon vier Jugendübungen.

Hier will sich die Feuerwehr etwas überlegen, da auch die Verlegung der Jugendübungen auf den Freitagabend keine bessere Resonanz brachte als die Übungen am Sonntagvormittag.

Aus Krankheitsgründen wurde die Abnahme der Leistungsabzeichen auf 2011 verlegt. Hasmann erinnerte auch die Stadt Auerbach noch einmal an die notwendige Beschaffung eines neuen Feuerwehrautos.

Der alte Wagen sei bereits 1980 in Dienst gestellt worden. Über 30 Jahre Nutzung und viele gefahrene Kilometer sowie der Rost machten dem Fahrzeug zu schaffen. "Unser Fahrzeug ist das letzte der alten Gilde, wir hoffen natürlich auf ein Neues."

Die meisten Kilometer hat der Gerätewart Josef Kraus im letzten Jahr gefahren, er kümmert sich vor allem auch bei Schnee um die Räumung des Platzes vor dem Gerätehaus. Dafür dankte Hasmann.
Der Kommandant hat im vergangenen Jahr auch wieder Gegenstände beantragt, so ein Hohlstrahlrohr, drei Uniformjacken und natürlich das neue TSF. Der neue Übungsplan wird erstellt und ausgeteilt. Auch die Funkübungen werden wieder in gewohnter Weise bekannt gegeben.

Tradition fortgesetzt

Derzeit hat die Feuerwehr Ranzenthal 35 Aktive davon elf Frauen, mit Renate Braun kam durch Heirat eine neue Aktive dazu. "Hier wird eine Tradition fortgesetzt, durch Heirat eines Feuerwehrmannes tritt dessen frischgebackene Ehefrau ebenfalls in die Wehr ein."

Gerhard Kirzdörfer konnte ein sattes Plus in der Kasse verkünden, die Revisoren Josef Kirzdörfer und Johannes Trenz sprachen von einer einwandfreien Kassenführung.

Josef Lehner, der Feuerwehrbeauftragte der Stadt Auerbach, überbrachte die Grüße des Bürgermeisters. Er versprach in den nächsten Haushaltsbesprechungen die Anschaffung eines neuen TSF für die Wehr Ranzenthal noch einmal anzusprechen.

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