11.02.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Feuerwehr verzichtet auf Maibaumaufstellung - Rückblick auf erfolgreiches Jahr Kein "Hau-ruck" in Kleinschwand

von Erich SpickenreitherProfil

Die "Hau-ruck-Rufe" beim Aufstellen eines Maibaumes werden in diesem Jahr in Kleinschwand nicht zu hören sein. Nach vielen Jahren verzichtet die Feuerwehr diesmal darauf. Am Sonntag im Vereinslokal Balk blickte die Wehr auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück.

Nach Totengedenken und Verlesen des Protokolls durch Schriftführer Thomas Kraus konnte sich beim Bericht des Vorsitzenden Josef Putzer jeder von den vielen Aktivitäten der 111 Mitglieder zählenden Feuerwehr überzeugen.

Die Finanzen des Vereins hatte von Anton Schmucker wieder gut verwaltet. Von Ernst Stahl, der zusammen mit Reinhard Burger die Kasse geprüft hatte, gab es deshalb nur Lob für den Kassier.

In der Feuerwehr Kleinschwand schätze man die Dienste von sieben Jugendlichen und 39 Aktiven. Vier Mal sei man zu Brandeinsätzen, ein Mal zu einer technischen Hilfeleistung gerufen worden, so Kommandant Josef Pruy. Mit zwölf Übungen habe man sich für den Ernstfall fit gehalten und im Rahmen der Brandschutzwoche im Verbund mit zwölf anderen Wehren sein Können bewiesen.

Höchststufen bei den Leistungsabzeichen seien ein Beweis dafür, wie ernst die Aktiven ihren Dienst nehmen. Sieben Jugendliche hätten beim Wissenstest überzeugt. Erst zu Beginn dieses Monats hätten Thomas Kraus und Karl Balk in der Feuerwehrschule in Lappersdorf einen Lehrgang zum Gruppenführer erfolgreich besucht.

Bürgermeister Matthias Grundler dankte dem sich beim bisherigen Jugendwart Armin Wurzer für seine Arbeit und Simon Hafner für die Bereitschaft, dieses Amt weiter zu führen. Er fände es gut, wenn innerhalb der Marktgemeinde alle Jugendgruppen untereinander mehr zusammenarbeiten würden. Der Feuerwehr bescheinigte der Bürgermeister auch einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert.

Möglichkeiten zur Truppmannausbildung bot Kreisbrandmeister Hans Kleber an, der auf die Bedeutung kleiner Wehren bei Einsätzen hinwies. Den Willen zur Fort- und Weiterbildung lobte Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer und dankte hier vor allem Kommandanten Josef Pruy. Allgemein bedauert wurde der Rückzug von Josef Winklmann als Kreisjugendwart. Sein Nachfolger wird Bernd Hutzler aus Grafenwöhr.

Für seinen unermüdlichen Einsatz, die gute Zusammenarbeit und den väterlichen Rat seit 1979 dankte der Vorsitzende Winklmann mit einem Bierkrug.

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