Fischereiverein will helfen

Auch der Fischereiverein will einen Beitrag zur Wasserverbesserung leisten. Bürgermeister Konrad Merkl berichtete von einem Gespräch mit Vorsitzendem Norbert Ferstl, nach dessen Überzeugung große Schwärme vorkommender Weißfische durch ihre Ausscheidungen das Wachstum von Algen und Pflanzen begünstigen. Zwischen den Pflanzen würden diese Tiere Schutz vor Raubfischen und -vögeln finden. Es gelte daher, die Weißfische durch einen höheren Raubfischbesatz zu minimieren. Dem Stadtrat lag ein Antrag des Fischereivereins vor, der anbietet, 200 einjährige Hechte sowie 400 zweijährige Zander einzusetzen und gleichzeitig große Waller und Hechte verstärkt mit Booteinsatz zu befischen. Letztere würden auch kleine Raubfische, die es als Weißfischjäger zu schützen gelte, dezimieren. Das Vorgehen des Vereins sehe vor, maßnahmebegleitend das Schonmaß für Hechte auf mindestens 70 Zentimeter und das für Zander auf 60 Zentimeter zu erhöhen. Künftig sollten nur noch die größten Raubfische entnommen werden. Für die Kosten des Raubfischbesatzes erbat sich der Fischereiverein einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro. Unter der Voraussetzung einer "eiligen Befischung der großen Waller und Hechte sowie der Erhöhung des Schonmaßes" beschloss der Stadtrat, den Raubfischbesatz mit 1200 Euro zu fördern. (rn)
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