Forst-Experten laden zur Fortbildung in Sachen Nachhaltigkeit - Informationen spielerisch ...
"Holzweg" bringt Lehrerinnen weiter

300 Jahre Nachhaltigkeit in den Wäldern der Region sollen auch Einzug in die Schulen finden. Die zertifizierte Waldpädagogin Andreas Sauer vom Forstrevier Mantel und der forstliche Berater des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald, Martin Gottsche, hatten sich für eine Lehrerfortbildung für Grund- und Mittelschulen zur Verfügung gestellt, an der sich 16 Lehrerinnen aus dem Landkreis beteiligten.

Da sich das Prinzip der Nachhaltigkeit neben der Holznutzung auf alle Bereiche des Waldes erstreckt, war der Walderlebnispfad "Holzweg" im unteren Stadtwald die ideale Örtlichkeit für diese Informationsveranstaltung. Sie bot zugleich die Möglichkeit, den hohen Stellenwert des "Holzwegs" einem Personenkreis näher zu bringen, der ihn künftig für Unterrichtszwecke nutzen wird.

Vor allem für Grundschüler

"Zur Umweltbildung", so Sauer, "gehören vermittelte Informationen über Naturschutz, Wasser, Boden und Luft". Zielgruppe seien vor allem Kinder der dritten Klassen, für die Lehrer als Vermittler wirken sollen. Aufgrund der dünnen Personaldecke könnten Bedienstete der Forstverwaltung leider nicht alle Klassen selbst durch Wälder führen.

Wippe als Symbol

Als "Hausherr" war Martin Gottsche für die Stationen am "Holzweg" zuständig, die nicht nur besichtigt, sondern auch getestet wurden. Er setzte spielerische Anreize. Die große Wippe wirkte als Symbol für das Gleichgewicht in der Natur, die Pyramide diente als Möglichkeit zur Darstellung der Nahrungskette und der Tümpel als Hilfe zum Entdecken von Tier- und Pflanzenwelt.

Ein gemeinsames Spiel diente zum Darstellen der Stabilität des Mischwaldes. Gottsche und Sauer ergänzten sich und fanden begeisterte Teilnehmer, die zusicherten, mit ihren Schulklassen den Pfad zu besuchen. Als Ergänzung zum Gemeinschaftserlebnis erhielt jede der Lehrerinnen noch Informationsunterlagen und Schreibgeräte der bayerischen Forstverwaltung.
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