Frauenfußball

Bezirksoberliga1.FC Schlicht       0:6 (0:3)       FC Edelsfeld
Tore: 0:1 (8.) Madlen König, 0:2 (19.) Marina Mutzbauer, 0:3/0:4 (38./53.) Kathleen Rubbo, 0:5/0:6 (59./83.) Marina Mutzbauer - SR: Michael Dontschenko (Amberg).

(ct) Wie eigentlich zu erwarten war, erwies sich der Versuch, gegen den Tabellendritten offensiv zu spielen, als Harakiri für den FCS. Stefanie Fink, Liisa und Jaana Götzl rieben sich im Mittelfeld auf oder blieben in der kompakten Gästeabwehr hängen, der FCS-Sturm war abgemeldet und die Schlichter Abwehr erwies sich - wie zuletzt in Barbing - bei schnellen Kontern schlicht überfordert. Dabei kämpfte die Schlichter Mannschaft durchaus sehr beherzt und konnte über weite Strecken bei den Spielanteilen durchaus mithalten.

Aber man kassierte halt sechs nahezu identische Treffer. Immer wurde nach einem Ballverlust im Mittelfeld die schlecht gestaffelte Schlichter Abwehr einfach überlaufen und Torhüterin Bianca Stadler, die noch hielt, was zu halten war, war gegen die jeweils allein auf sie zulaufende Gästestürmerin machtlos.
Im Gegensatz zu den Gastgeberinnen stand Edelsfeld in der Abwehr fast immer sicher und konnte so mit vereinten Kräften die durchaus vorhandenen Schlichter Angriffsbemühungen entschärfen; lediglich bei Standardsituationen und nach einer guten Einzelleistung von Stefanie Fink kurz vor der Pause war das Gästetor in Gefahr.

Ansonsten ließen die wesentlich ausgeglichener besetzten Gäste die unverdrossen kämpfenden FCS-Akteurinnen nicht zur Entfaltung kommen, spielten vor allem sehr effektiv nach vorn und kamen so einem Kantersieg, der die Spielanteile eigentlich nicht widerspiegelt.

SpVgg Ziegetsdorf       2:0 (1:0)       TuS Rosenberg
Tore: 1:0 (14.) Lisa Gaaß, 2:0 (84.) Daniela Burkert.

(lz) Die Gastgeberinnen nutzten die Chance, den Tabellenachbarn aus Rosenberg ordentlich auf Distanz zu halten und das Abstiegsgespenst haben die Domstädterinnen nach diesem Heimsieg eigentlich so richtig verscheucht - so weit ist der TuS Rosenberg noch lange nicht.
Die Rosenbergerinnen wollten zwar, blieben aber nur bei Ecken gefährlich und konnten die Ausfälle für diese Begegnung nicht kompensieren. So machten die Gastgeberinnen sofort das Spiel, während die gastierende Schinhammer-Truppe mehr auf Konter lauerte.

Die Feldüberlegenheit nutzen die Regensburgerinnen zu ihren ersten Möglichkeiten und bereits die zweite Chance wurde zum Volltreffer, als Gaaß einen Diagonalpass versenkte. Danach tat sich erstmal herzlich wenig, Langeweile avancierte zum Trumpf und für die Gäste wurde es nur vor dem Pausenpfiff noch brenzlig.

Nach dem Wechsel erspielte sich die SpVgg vier dicke Chancen in fünf Minuten und die an diesem Tag wenig überzeugenden Gäste brauchten bis zur 74. Minute, um die Ziegetsdorfer Abwehr einmal ins Schwimmen zu bringen.

Der TuS hatte nun seine beste Phase, doch sechs Minuten vor dem Abpfiff brachte Burkert den völlig verdienten Heimdreier - den ersten in der Rückrunde - unter Dach und Fach. Die SpVgg Ziegetsdorf hat nach diesem Sieg den Ligaerhalt sicher, der TuS Rosenberg muss dagegen versuchen, die noch fehlenden Zähler anderswo aufzutreiben.
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