Freiburg.
Kurz notiert Festes Redesignal vereinbaren

(dpa) Gemeinsame Familienmahlzeiten sind zwar ein schönes, aber meist lautes Ritual. Wenn alle Kinder durcheinanderquasseln, hilft beispielsweise ein Stein oder ein anderer Gegenstand. Nur wer ihn in der Hand hält, darf reden. Am besten lassen sich Eltern gleich zu Beginn des Essens von den Erlebnissen aus Kindergarten und Schule berichten, heißt es in der Zeitschrift "Familie & Co". Dann haben Erwachsene eher die Chance, im Laufe der Mahlzeit durchzudringen. Vermeiden sollten Eltern, ständig über das Essverhalten ihrer Kinder zu sprechen. Dadurch wird das Essen so wichtig, dass entspannte Gespräche über andere Themen kaum möglich sind.

Ich-Botschaften für Kinder verständlicher

(dpa) Jüngere Kinder können mit einem abstrakten "wir" oder "man" noch nichts anfangen. Verwenden Eltern diese Formulierungen, schalten die Kleinen deshalb häufig auf Durchzug. Besser ist es, wenn Mutter oder Vater ihren Standpunkt mit einer Ich-Botschaft deutlich machen. Statt "Wir wollen essen" zu sagen, sollten Erwachsene ihre Kinder besser mit einem "Ich möchte, dass ihr jetzt zum Essen kommt" an den Tisch rufen. Das "Ich" verkörpere einen Standpunkt, an dem sich der Nachwuchs orientieren oder reiben kann, heißt es in der Zeitschrift "Familie & Co" (Ausgabe September 2014).

Sanfte Handgriffe lösen Verspannungen

Dinkelsbühl.(dpa) Wenn ein Baby ununterbrochen schreit, fühlen sich Eltern schnell hilflos und überfordert. Oft ist das Schreien die Konsequenz einer stressigen Geburt, bei der Kopf und Halswirbelsäule der Kleinen gestaucht wurden. "Das Nervensystem der Kinder arbeitet dann in permanenter Alarmbereitschaft", erklärt Karin Ritter. Sie ist Kinder-Osteopathin und hat ein Buch darüber geschrieben, wie Eltern die Zeichen ihres Babys besser verstehen können. Mit bestimmten Handgriffen können Eltern ihrem Kind beispielsweise helfen, besser zu entspannen.

Alimente können Steuerlast mindern

Berlin.(dpa) Eltern können Unterhaltszahlungen unter Umständen steuerlich geltend machen. Darauf weist der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) in Berlin hin. Zahlen sie ihrem Kind Unterhalt oder Geld für die Berufsausbildung, sind dafür in der Steuererklärung für 2013 maximal 8130 Euro vorgesehen. Für die Steuererklärung 2014 beträgt der Maximalbetrag 8354 Euro. Aufgestockt werden können diese Höchstbeträge, wenn zusätzlich zum Unterhalt die Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge übernommen werden.
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