Freie Wähler Freudenberg wählen neu - Nicht zufrieden mit Forderung der Staatsforsten
Über die CSU doch verwundert

Kreisvorsitzender Albert Geitner (links) und Landtagskandidat Peter Dotzler (rechts) gratulierten dem neuen Vorstand der Freien Wähler Freudenberg mit (von links) den Beisitzern Johann Gebhard und Gerhard Hüttl, 1. Vorsitzender Matthias Singer, 2. Vorsitzender Johann Gebhard, Schriftführer Mathias Demel und Kassier Klaus Püschl. Bild: ads

Auf ein durchaus erfolgreiches Jahr konnte die Freie Wähler Gemeinschaft Freudenberg bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückblicken. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde der bisherige Vorsitzender Matthias Singer in seinem Amt bestätigt, dem weiterhin Johann Plößl als Stellvertreter zur Seite steht.

Johann Plößl thematisierte den nun endlich beschlossenen Radweg zwischen Hiltersdorf und Paulsdorf. "In Kürze können beide Ortsteile mit dem Fahrrad oder zu Fuß ohne größere Gefahr erreicht werden", betonte Plößl. Er bedauert, dass das Problem der Überquerung der Staatsstraße in Paulsdorf noch nicht zufriedenstellend gelöst sei. Im Anschluss brachte Gemeinderatsfraktionssprecher Johann Gebhard die Wasserversorgung zur Sprache. Die Freien Wähler seien sich einig, auch künftig auf die Selbstversorgung zu setzen. "Knebelverträge mit Lieferanten vom kostbarsten Gut des Menschen müssen vermieden werden", so Gebhard zu dem Vorschlag, die Wasserversorgung über die Amberger Stadtwerke zu organisieren.

Neue Geldquelle entdeckt

Mathias Demel berichtete, dass die bayerischen Staatsforsten für einen Weg im Waldgebiet Tannach bei Aschach, der seit Jahrzehnten von Privatleuten für die Waldbewirtschaftung genutzt werde, nun rund 500 Euro pro Jahr an Nutzungsgebühr wollten. "Die Erschließung von Geldquellen durch die bayerischen Staatsforsten wird hier als eigentlicher Grund vermutet", meinte Demel. Er informierte, dass der Gemeinderat die Verwaltung angewiesen habe, nochmals bei den Staatsforsten vorzusprechen. Weiter thematisierte Demel den Ortsausbau Aschach und zeigte sich erfreut vom raschen Fortschritt der Dorferneuerungen Bühl und Hiltersdorf.
Verwundert sei er über die Aussagen der CSU über den Ortsausbau Aschach. Hier sei auf ein Gespräch mit den Bürgen hingewiesen worden, welches kurz vor der Erstellung der Studie 2007 stattgefunden habe. Laut Demel hätten sich aber viele Aschacher beschwert, dass sie nicht gefragt worden seien. Die angekündigte Ortsversammlung sei nach seinen Informationen auf Betreiben der Freien Wähler vom Gemeinderat schon 2010 beschlossen, nur bis heute noch nicht abgehalten worden.

Die Neuwahl kam zu folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender Matthias Singer, 2. Vorsitzender Johann Plößl, Schriftführer Mathias Demel, Kassier Klaus Püschl und Beisitzer Johann Gebhard. Neu im Vorstand ist Gerhard Hüttl aus Aschach als Beisitzer.
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