Freude beim Oberpfälzer Waldverein: 133 Kilometer langer Nurtschweg bekommt heiß ersehntes ...
Qualität unter den Wanderstiefeln

Erinnerungen an einen schönen Tag und an ein großes Ereignis wurden vor der Mühle Gehenhammer verteilt. Verantwortliche und Beteiligte bekamen die Zertifizierungsurkunden für den Nurtschweg. Bild: nm
Es war ein großer Tag für den Oberpfälzer Waldverein (OWV), die beteiligten Kommunen und Landkreise, die Touristikeinrichtungen sowie vor allem für die Wanderer. Für den Auftakt der Wandersaison 2013 wurde ein Teilabschnitt des Nurtschwegs ausgewählt. Er darf jetzt als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland bezeichnet werden.

Hilfe von Gemeinden

Das Prädikat zu bekommen, fiel nicht leicht. Zugrunde lag eine Initiative der Anliegergemeinden. Sie sagten dem OWV, der die 133 Kilometer lange Verbindung betreut, Unterstützung und Hilfe für das Verfahren zu. Das reichte von Korrekturen am Verlauf bis hin zur Kofinanzierung.

Um Fördergelder kümmerten sich Martin Koppmann vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald sowie die Naturparke Oberpfälzer Wald und Oberer Bayerischer Wald. Auch die Leader-Aktionsgruppe Brückenland Bayern-Böhmen mit Hans Eibauer hatte sich engagiert.

Einen großen Bruder gab es im Übrigen schon. Die Touristiker aus Regensburg und Neustadt/WN mit Dr. Michael Braun und Reinhold Zapf sagten zu, den Nurtschweg ins Marketingkonzept des renommierten Goldsteigs aufzunehmen, um auf Querverbindungen, Alternativen und Ortsanschlüsse hinzuweisen. Das alles würdigte am Freitag Landrat Simon Wittmann vor dem Schutzhaus Silberhütte. Er stellte mit OWV-Hauptvorsitzendem Armin Meßner, dem stellvertretenden Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier und dem Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß den mehr als 150 Gästen Details aus den vergangenen Monaten vor.
"Mit den geschaffenen organisatorischen Grundlagen war noch kein Meter der insgesamt 133 Kilometer überprüft", erinnerte Wittmann an die Leistungen der OWV-Hauptwegewarte Sigmund Wild und Kurt Heinold. Nach einem Jahr war es schließlich so weit, der Zertifizierungsantrag wurde beim Deutschen Wanderverband eingereicht.

Prüfer überzeugt

Die Prüfer ließen sich überzeugen und werteten den Nurtschweg zum Qualitätsweg auf. Das bekamen die Verantwortlichen und Beteiligten zum Abschluss der Wanderung von der Silberhütte zur Mühle Gehenhammer in Form von Urkunden schwarz auf weiß bescheinigt. Dort kümmerte sich der OWV Georgenberg mit Manfred Janker um einen geselligen und vergnüglichen Ausklang.
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