21.02.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fünfter Gaudiwurm in Freudenberg zieht die Narren in Massen an Glyptothek auf vier Rädern

In Freudenberg hat die Faschingssaison ein würdiges Ende gefunden. Bis Mitternacht feierten hunderte Maschkerer in den Wirtshäusern den Kehraus. Am Nachmittag erreichte das lustige Treiben seinen Höhepunkt: Mit 32 Fußgruppen und Themenwägen schlängelte sich zum fünften Mal ein Faschingszug durch den Ort.

von Autor (gri)Profil

Wieder ist es der fröhlich feiernden Meute entgegen gekommen, dass der Zug - arbeitnehmerfreundlich - erst um 15.30 Uhr begann. So war gewährleistet, dass den Närrinnen und Narren bis Mitternacht nicht die Kondition ausging. Das dämmrige Licht in der "blauen Stunde" kurz vor Sonnenuntergang trug ein Übriges zur besonderen Atmosphäre beim Kehraus bei.

Aus einer Schnapsidee heraus wurde der Gaudiwurm am Faschingsdienstag 2003 geboren. Am Anfang waren zehn Blechmusikanten, zwei Autos mit heruntergelassenen Seitenfenstern und ein Radfahrer mit von der Partie. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Umzug zum Selbstläufer. Da die "Testläufe" der vergangenen Jahre auf große Resonanz gestoßen waren, übernahm heuer erstmals der Heimat- und Kulturverein die Regie für das lustige Treiben.

Die Narren kostümierten sich phantasievoll und packten Themen an wie beispielsweise Hartz IV, die Gesundheitsreform und die geplante Glyptothek in Etsdorf, die einstweilen schon auf vier Rädern durch "Freimberch" rollte. Einen Hauch von Hollywood zauberte die Freudenberger Bauernbühne in den Zug, Günters frohe Runde aus Hahnbach schickte Karl Lagerfeld samt Models auf die Straße. Auch alle anderen Gruppen hatten sich allerhand einfallen lassen und bombardierten das närrische Volk mit süßer Munition.

Lob gab es für den Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Ferdinand Schwarz, der für einen reibungslosen Ablauf des Zugs sorgte.

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