07.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Für den Radweg ins Industriegebiet - Weiterer Ausbau im Frühjahr 2005 Heuer der Brückenschlag

Mit dem Radwegebau geht es voran: Das Straßenbauamt Sulzbach-Rosenberg teilte dem Markt Wernberg-Köblitz mit, dass heuer mit dem Bau der Radler- und Fußgängerbrücke ins Industriegebiet West begonnen werden soll. Auf dieser Seite ist der Grunderwerb eines Streifens am Aldi-Markt vorbei ebenfalls abgeschlossen.

von Claudia Völkl Kontakt Profil

Marktrat Vitus Bauer äußerte in der Marktratssitzung Bedenken: Könnte die Radwegeplanung nicht mit dem später in der Klaus-Conrad-Straße geplanten Verkehrskonzept kollidieren?

Bürgermeister Georg Butz erinnerte, dass der Radweg ins Industriegebiet seit 1990 ein langgehegter Wunsch der Marktgemeinde sei. Viele Schwierigkeiten seien aus dem Weg geräumt worden. Wohlgemerkt, über den Sinn oder Unsinn der aus Steuergeldern finanzierten Rad- und Fußgängerbrücke möchte er nicht mehr diskutieren. Doch solle man jetzt sagen "wir wollen sie nicht?"

Markträtin Elisabeth Weidner appellierte daran, das Projekt abzusegnen. Die Bürger fordern seit langem einen Radweg ins Industriegebiet. Eine Variante über eine Ampellösung war nicht zu finden. Nun solle doch definitiv die Brückenlösung auf den Weg gebracht werden.

Reinhard Kastner wollte wissen, ob sich die Radwegebrücke über die B 14 störend auf einen späteren Kreisverkehr auswirken würde. Für Bürgermeister Georg Butz ist sie dann sogar ein Muss: "Wir können da keinen Radweg reinführen".

Mit einer Gegenstimme plädierte der Marktrat für die Überführung des Radweges über die B 14 ins Industriegebiet. Die Brücke wird laut Straßenbauamt heuer realisiert. Im Frühjahr wird die weitere Trasse am neuen Aldi-Markt vorbeigeführt, um dann an den bestehenden Radweg im Industriegebiet anzuschließen. Laut Georg Schlögl auch ein Plus für die Bewohner der Rabenbühlsiedlung, die mit der Maßnahme eine direkte und sichere Anbindung Richtung Verbrauchermarkt erhalten.

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