03.03.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Für Hirschwald soll sich ein Trägerverein gründen Künftig ein Naturpark

von Uli Piehler Kontakt Profil

Jetzt kommen auch die "Südstaaten" zum Zug: Nachdem die Kommunalverbünde "AOVE" und "ROEK" den Gemeinden im Norden des Landkreises wichtige Entwicklungs-Impulse geben, soll der "Naturpark Hirschwald" nun den Süden voran bringen.

Der Regionale Planungsverband Oberpfalz-Nord hat in seiner gestrigen Sitzung in Waidhaus (Kreis Neustadt/ Waldnaab) beschlossen, den Hirschwald als einen künftigen "Naturpark" vorzusehen. Dazu müssten sich der Landkreis und die Gemeinden Ensdorf, Hohenburg, Rieden, Ursensollen und Schmidmühlen zusammenfinden und einen Trägerverein gründen. Der Trägerverein könnte dann mit staatlicher Förderung Initiativen - etwa zur Förderung des Tourismus - starten.

Die Landschaftsschutzgebiete im Hirschwald böten eine "ideale Voraussetzung" für das Projekt, erklärte Landrat Armin Nentwig bei der Sitzung in Waidhaus. Er will die Gründung des Trägervereines baldmöglichst anstoßen: "Das ist eine hervorragende Sache." Um den "Naturpark"-Status zu erlangen, reichten die bestehenden Ge- und Verbote in den Landschaftsschutzgebieten aus. Die Grundstückseigentümer im südlichen Landkreis müssten mit keinerlei Einschränkungen rechnen.

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