16.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Für "Stettner Zell" liegen bereits sechs Anmeldungen vor - Erschließung soll nächstes Jahr ... Bauparzellen sind heiß begehrt

Der Westen der Pfalzgrafenstadt wird für Häuslebauer attraktiv: 16 Parzellen entstehen in naher Zukunft im Baugebiet "Stettner Zell" in Fuhrn. Im nächsten Jahr möchte die Stadtverwaltung mit der Erschließung beginnen. Die Aufstellung des Bebauungsplanes ist bereits über die Bühne.

von Philipp Mardanow Kontakt Profil

Bauen auf dem Land, und das auch noch zu guten Konditionen, ist in Neunburg weiterhin möglich. "Wir können ein Planverfahren für ein äußerst attraktives Wohngebiet im westlichen Gemeindebereich abschließen", erklärte Bürgermeister Wolfgang Bayerl jüngst vor den Stadträten.

In der "Stettner Zell" entstehen insgesamt 16 Bauparzellen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Im Zuge des laufenden Verfahrens zur Flurneuordnung gehen 14 davon ins Eigentum der Stadt über. Diese Zuteilung, erklärte Geschäftsleitender Beamter Johann Weichselmann auf Anfrage unserer Zeitung, werde wohl noch bis Ende 2004 oder Anfang des nächsten Jahres auf sich warten lassen. Der Beginn der Erschließungsarbeiten ist daher nicht vor 2005 geplant.

Der Bürgermeister ist zumindest zuversichtlich: "Wir können damit sicher den Bedarf der nächsten Jahre decken." Er verbindet damit die Hoffnung, dass möglichst viele junge Leute aus Fuhrn und Umgebung diese Gelegenheit wahrnehmen und einen Bauplatz erwerben. Das neue Baugebiet scheint schon jetzt gut anzukommen: Bereits jetzt liegen sechs Anmeldungen interessierter Bauherren vor.

Lediglich geringfügige Änderungen der Entwurfsplanung machte die öffentliche Auslegung nötig. Vom 4. August bis 5. September 2003 nahmen auch zehn eingeschaltete Behörden und Fachstellen zum Vorhaben Stellung. Zwar vermutete das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege archäologische Bodenschätze im Bereich, nähere Untersuchungen konnten dies aber nicht bestätigen.

Die verbliebene Auflage - eine Fläche östlich des neuen Baugebietes wird als Bodendenkmal ausgewiesen - sei bereits in den Planausfertigung eingearbeitet worden. "Das wird sicherlich keinen Bauwerber stören", betonte das Stadtoberhaupt. Auch die Fuhrner scheinen mit den Plänen einverstanden - von den Bürgern gingen keinerlei Anregungen oder Einwände ein. "Der Bebauungsplan erfüllt somit sämtliche Voraussetzungen, die für eine verbindliche Festsetzung erforderlich sind."

Im Hinblick auf die neue Entwässerungssatzung forschte Alois Nißl (ÖWG) bezüglich der Befestigung der öffentlichen Flächen in der "Stettner Zell" nach. Diese sollten so gestaltet werden, um später eine eventuelle Abgabepflicht zu vermeiden. Er empfahl, diesen Bereich zu schottern. In einer kurzen Stellungnahme verwies Ingenieur Alfred Weiß auf das übliche Procedere in Neunburg, Stellplätze mit Rasengittersteinen auszulegen. Diese seien auch durchlässiger als Schotter. Der Stadtrat stimmte dem vorliegenden Bebauungsplan schließlich zu.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.