Furioser Auftakt im Heringnoher Götz-Stodl - "Grögötz Weißbir" sorgt für Hochstimmung
Ganz heiß auf die Kirwasaison

Sie standen offensichtlich alle bereits in den Startlöchern. Nur so ist der riesige Ansturm von Feierwütigen zu erklären, der bei der siebten Auflage des "Kreis-Kirwa-Warm-Up" (KKWU) im Heringnoher Götz-Stodl herrschte. Obwohl zwischen der Abschlussveranstaltung beim Kreiskirwapaartreffen in Neuhof und dem diesjährigen Auftakt mehr als vier Monaten lagen, ist die Begeisterung ungebrochen.

Fünf Shuttlebuslinien brachten die Kirwa-Fans aus allen Teilen des Landkreises sowie aus den Nachbarkreisen Neustadt/WN, Bayreuth, Nürnberger Land und Schwandorf zum famosen Auftakt der Saison. Im Vorfeld waren zum Beispiel im sozialen Netzwerk Facebook insgesamt 1522 Personen eingeladen worden, davon hatten 1037 ihr Kommen zugesagt. 320 waren sich noch nicht ganz schlüssig.

Noch mehr Gäste

Aber es kamen noch viel mehr. Im Vorjahr waren bereits rund 2000 Gäste nach Sorghof gereist. Diese Zahl dürfte heuer noch einmal deutlich überschritten worden sein. Von einer Veranstaltung zum Aufwärmen für alle Beteiligten konnte man auf jeden Fall nicht sprechen. Obwohl kein Baum aufgestellt, keine Kränze gebunden und keine Tänze einstudiert wurden, steckte doch einiges an Arbeit drin, was die Sorghofer auf die Beine gestellt hatten. Das etwa 50-köpfige Helferteam, bestehend aus Mitgliedern des SV Sorghof und den Sorghofer Kirwaburschen und -moidln, war auf den großen Ansturm bestens vorbereitet. Die Bar wurde noch mal ein Stück größer, und Verpflegungsstände waren in ausreichender Anzahl vorhanden.
Nach der KKWU-Premiere der Band "Grögötz Weißbir" im Vorjahr standen auch heuer wieder Florian Gröninger, Johannes Götz, Thomas Weiß und Sebastian Birner in ihren Krachledernen auf der Bühne. Ihr Repertoire war eine Mixtur von Bayerisch über Schlager und Country bis hin zu echten Rock-Klassikern. Aber auch langsame Tanz- und Schmuse-Runden wurden gespielt, so dass für jeden etwas dabei war.

Bis in den Morgen

"Grögötz Weißbir" sorgten bis in die frühen Morgenstunden für tolle Stimmung im Heringnoher Stodl. Neben dem "Rausch für die Ohren", der Teil des Bandnamens ist, gab es auch den ein oder anderen Rausch für manchen Partybesucher. Der sich schon seit ein paar Jahren abzeichnende Trend, dass junge Leute gerne Dreher, Walzer und den Zwiefachen tanzen, wurde auch beim KKWU nachhaltig unter Beweis gestellt. Sowohl die Band als auch die Tänzer haben über den Winter nichts verlernt. Beide sind gerüstet für die zahlreichen Termine der bevorstehende Kirwasaison. (Angemerkt)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.