01.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Fußball Weidener Serie reißt in Würzburg

von Redaktion OnetzProfil

Tor: 1:0 (65.) Andreas Hetterich - SR: Mario Hofmann (Heroldsbach) - Zuschauer: 309 - Gelb-Rot: (22.) Thomas Wildenauer (Weiden), wiederholtes Foulspiel.

Alle Serien reißen irgendwann - am Samstag auch die des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden, der nach fünf Siegen in Folge beim Würzburger FV vor 300 Zuschauern mit 0:1 (0:0) unterlag.

Für die Unterfranken war es im 17. Anlauf gegen die Schwarz-Blauen der erste Erfolg, wobei eine aus Weidener Sicht sehr umstrittene Gelb-Rote Karte für Kapitän Thomas Wildenauer der Knackpunkt in dieser Begegnung war.

"Ich bin nicht der Typ, der die Schuld bei Niederlagen beim Schiedsrichter sucht. Aber in einem bis zu dieser Szene überaus fairen Spiel mit fast keinen Fouls dann in so einem harmlosen Zweikampf Gelb-Rot zu zeigen, darf eigentlich nicht sein. Hier erwarte ich mir einfach mehr Fingerspitzengefühl", sagte ein enttäuschter SpVgg-SV-Trainer Christian Stadler.

"Das 0:1 tut richtig", so der Weidener Coach. Dass dadurch nach dem Forchheimer Unentschieden vom Freitag der Sprung auf den ersten Platz verpasst wurde, tangierte Stadler nur am Rande.

Nach dem Platzverweis zog sich Weiden etwas zurück, ließ den Würzburgern aber nicht allzu viele Chancen. Der Treffer des Tages fiel in der 65. Minute. Nach einem verlorenen Zweikampf im Mittelfeld kam der Ball etwas glücklich zu Tahir, der gekonnt auf Andreas Hetterich durchsteckte, der wiederum keine Mühe hatte zum 1:0 zu vollstrecken.

Kreisklasse Schwandorf WestSV Kemnath       7:2 (3:1)       SC Weinberg Tore: 0:1 (2.) Philipp Meier, 1:1 (8.) Tobias Götz, 2:1/3:1 (15./23.) Maximilian Birner, 4:1 (62.) Alexander Grill, 5:1 (65.) Manuel Rom, 6:1 (75.) Alexander Grill, 6:2 (81.) Swen Merl, 7:2 (89.) Christian Kumeth - SR: Heinrich Eichenser, TV Wackersdorf - Zuschauer: 70.

(seb) Ohne allzu groß glänzen zu müssen, gewann der SV Kemnath gegen den SC Weinberg hoch und verdient mit 7:2. Die zwei Gegentore verärgerten sicherlich den Trainer, waren aber auch der Tatsache geschuldet, dass er die Abwehr einschließlich Torhüter total umkrempeln musste.

So fiel die frühe Führung der Gäste durch einen Lapsus des Schlussmanns, als er bei einem Steilpass den Strafraum verließ und ausrutschte, so dass der Stürmer den Ball ins leere Tor schieben konnte. Doch die Heimelf ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und machte aus dem Rückstand in kurzer Zeit eine klare Führung durch schön herausgespielte Treffer. Dabei stand Torjäger Maximilian Birner zweimal goldrichtig.

Nach der Pause kam die Zeit des anderen Kemnather Torjägers, Alexander Grill, der zwei unwiderstehliche Alleingänge erfolgreich abschloss. Manuel Rom, der nach langer Verletzungspause für Maximilian Gebert in die Elf zurückkehrte, war für das 6:1 verantwortlich. Den Schlusspunkt setzte Christian Kumeth, der die dominante Persönlichkeit im Mittelfeld war und seit Wochen permanent gute Leistungen bringt.

Ein zweistelliges Ergebnis verhinderte der Schiedsrichter mit einer eigenwilligen Auslegung der Abseitsregel.

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