Futurityfinale in Kreuth - Corinna Schumacher führt in der Non-Pro-Kategorie
Heißes Reiningwochenende

In der Non-Pro-Klasse legte Michael Schumachers Frau Corinna vor. Im Finale warten allerdings starke Reiter mit ihren Pferden.
Kreuth. Am Freitag und Samstag geht es in Kreuth (Oberpfalz) ums Ganze. An diesen beiden Tagen finden die Finale der mit über 200 000 Euro dotierten NRHA European Futurity statt. Die besten vierjährigen Reiningpferde Europas kämpfen um die begehrten Titel in der Non-Pro- und in der Open-Kategorie und ihren Anteil am Preisgeld, wie man es auf keinem anderen Nachwuchschampionat Europas findet.

Den Auftakt bildet heute das KL Performance Horses Non-Pro-Futurity-Finale. Das Open Finale folgt am Samstag. Der Eintritt ist für Zuschauer kostenlos.

Frau von Schumi

Der Weg in die Finals war hart. In beiden Kategorien war zunächst ein Vorlauf zu bestehen. In der Non-Pro-Kategorie lag Michael Schumachers Frau Corinna an der Spitze. Die begeisterte Westernreiterin legte mit ihrem selbst gezüchteten Quarter Horse Wallach eine 214,5 vor, die keiner der nachfolgenden Reiter toppen konnte. Im Finale trifft sie auf harte Konkurrenz, darunter ist die Vize-Weltmeisterin der Non-Pro, Tina Künstner-Mantl aus Lermoos und der amtierenden Weltmeister Manuel Bonzano, der zwei Pferde im Finale hat. Richtig zur Sache geht es am Samstag beim großen Open Finale. Hier führt nach dem Vorlauf der Belgier Bernard Fonck mit dem bildhübschen Palominohengst Frozen Spook. Die beiden zählen unbestritten zu den Favoriten. Western Fans werden dieses Pferd noch von der Breeders Futurity letzten Oktober in Kreuth kennen. Damals teilte sich Fonck auf diesem Pferd dem Champion Titel mit Rudi Kronsteiner. Fonck hat mit Little Nic noch ein weiteres hervorragendes Pferd im Finale. Dort trifft er unter anderem auf den zweifachen deutschen Meister Grischa Ludwig, der mit FS Rio Good Runner den zweitbesten Score des Vorlaufs hatte. Weitere Top Finalisten sind Cody Sapergia, Morey Fisk (er gewann die European Futurity letztes Jahr), Cira Baeck, Gennaro Lendi und Sylvia Rzepka.

Spannung angesagt

Im Finale werden die Karten neu gemischt, denn die Reiter nehmen ihre Scores aus dem Vorlauf nicht mit. Sicher ist, dass in einem derartigen Finalistenfeld niemandem etwas geschenkt wird. Nur fehlerlos zu reiten, wird nicht genügen. Im Finale heißt es, aufs ganze zu gehen. Für die Zuschauer bedeutet dies zwei überaus spannende Nachmittage beziehungsweise Abende mit den besten Reitern und jungen Pferden Europas.

Letztes Jahr verfolgten mehrere Tausend Zuschauer die beiden Finals - die Stimmung in der Ostbayernhalle war unglaublich. Für Pferdeliebhaber lohnt sich der Weg nach Kreuth, zumal der Eintritt frei ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.